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Der „Chef“ der Tangale wird 80

Afrika Der „Chef“ der Tangale wird 80

Der Marburger Afrikanist Professor Hermann Jungraithmayr feiert an diesem Samstag seinen 80. Geburtstag.

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Im Februar 2009 las Professor Hermann Jungraithmayr in der nigerianischen Stadt „Kaltungo“ aus seinem Buch über „Sprichwörter der Tangale“.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Afrika hält ihn jung. Denn nach wie vor ist der Afrikaforscher engagiert und schaffensfreudig – und das mit jetzt 80 Jahren.

Auch zu seinem Geburtstag an diesem Samstag erhält Hermann Jungraithmayr Besuch vom „schwarzen Kontinent“. Eine Abordnung „seines Stammes“, der Tangale im afrikanischen Staat Nigeria, besucht den emeritierten Professor der Afrikanistik zu seinem runden Geburtstag in Deutschland. Für die Afrikaner ist das Ehrensache, denn schließlich ist Jungraithmayr bei ihnen auch ehrenhalber eine Art Häuptling.

Wegen Visa-Problemen kommt nur eine Delegation von zwei oder drei Abgesandten. Eigentlich hätten rund 20 Afrikaner die Flugreise antreten wollen.

Doch immerhin haben die Geburtstagsgäste eine DVD im Gepäck, auf der bewegte Bilder von der vorgezogenen Geburtstagsfeier für Jungraithmayr zu sehen ist, verrät der Marburger Afrikanist im Gespräch mit der OP.

Geehrt wird Hermann Jungraithmayr an diesem Samstag ab 16 Uhr auch mit einem Festakt des Instituts für Afrikanische Sprachwissenschaften der Universität Frankfurt. Bei der Veranstaltung im Gästehaus der Frankfurter Universität wird neben dem Frankfurter Uni-Vizepräsidenten Professor Matthias Lutz-Bachmann und dem Institutsdirektor Professor Rainer Voßen auch ein Gast aus Afrika – seine Königliche Hoheit, der Emir von Kaltungo – ein Grußwort halten.

von Manfred Hitzeroth

Mehr lesen Sie am Samstag in der gedruckten OP und bereits am Freitagabend auf Ihrem iPad.

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