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"Den Menschen ganzheitlich sehen"

Gesundheitstag "Den Menschen ganzheitlich sehen"

Bereits zum zweiten Mal öffnete das diakonische Gesundheitszentrum in Wehrda seine Pforten für Besucher. Diese konnten sich über Behandlungsmöglichkeiten im Krankenhaus informieren.

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Die Abteilung Innere Medizin zeigte, wie eine Endoskopie funktioniert.Foto: Arnd Hartmann

Wehrda. Den Startschuss für die Aktion gab Moderator Pfarrer Helmut Heiser in einer Andacht mit anschließendem Gebet. Neben Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) und Krankenhausdirektor Christian Uloth eröffnete auch Oberin Diakonisse Renate Lippe des Diakonissen-Mutterhauses die feierliche Veranstaltung. „Körper, Geist und Seele - den Menschen ganzheitlich sehen und begleiten, dafür steht die Weggemeinschaft Hebronberg“, sagte Heiser. Im Anschluss hieß es für die Mutigen auf in luftige Höhen per Personengondel an einem 50 Meter Kranwagen, der allen Besuchern den Ausblick über die Stadt ermöglichte.

Zahlreiche Partner und Organisationen wie die AOK-Gesundheitskasse boten über den ganzen Tag verteilt verschiedene Stationen zum Entdecken und Informieren an. Auf der Geriatrie-Station ging es um die Bedürftigkeit im Alter mit Testmöglichkeiten zum Instant Aging. Eine Apparatur, die Auskunft über die eigene Hirnleistung gab, sowie ein Gleichgewichtsparcours standen für die Besucher bereit. In einem Altersanzug konnte nachempfunden werden, wie eingeschränkt Senioren im Alter oftmals sind, dabei gab der Stand des Sozialdienstes wertvolle Tipps zum Thema Pflegebedürftigkeit von Angehörigen.

Im Außenbereich bei den Schwestern Karin Jung und Christa Stuwe-Kutoglu konnte die ganze Familie leckeres Kräutersalz für den nächsten Kochabend gemeinsam zubereiten und im Keramikatelier Tonschalen selbst bemalen.

Auch für Kinder bot der Gesundheitstag jede Menge Überraschungen: Neben einer Hüpfburg und Tipi-Zelt des Waldkindergartens standen auch zwei Therapiepferde für einen Ausritt auf dem Klinikareal bereit.

Künstliche Gelenke anfassen und eine moderne Schlüsselloch-Operation am Modell ausprobieren durften die Besucher dann am Nachmittag in der Abteilung für Chirurgie. Die Möglichkeit, persönliche Vitalwerte überprüfen zu lassen, wurde ausgiebig genutzt. In der Abteilung für Innere Medizin stand extra ein Langzeit-Blutzuckermessgerät für Diabetiker zur Verfügung. Eine Auszeit genehmigten sich die Besucher beim Rundgang auf dem Gebetsweg im Sinne des Glaubens zwischen den Veranstaltungen, in stiller Wanderung mit vielen Entdecker-Stationen rund um die Aktionsstandorte.

von Arnd Hartmann

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