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Demo gegen Polizeigewalt

Solidaritäts-Aktion Demo gegen Polizeigewalt

Das „Solidaritätsbündnis gegen Polizeigewalt und Repression“ hatte gestern zu einem „Flashmob“ vor der Erlenring-Mensa aufgerufen, und rund 200 Teilnehmer machten mit.

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Mit dieser Flashmob-Aktion begann der Protest an der Mensa. Er richtete sich gegen Polizeirepresalien in Frankfurt und der türkischen Hauptstadt Istanbul.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg.  Ein Zusammenschluss von Gruppen und Einzelpersonen aus Marburg demonstrierte gestern die Solidarität mit den Protestierenden in der Türkei in Form eines Flashmobs. Die Aktion richtete sich gegen die dortige Polizeigewalt und die autoritäre Politik von Regierungschef Erdogan und der Regierungspartei AKP. Auch der Zusammenhang zwischen der „Blockupy-Demonstration“ in Frankfurt am vergangenen Samstag und den Protesten in der Türkei sollte deutlich gemacht werden.

Bunt und laut: etwa 200 Menschen gingen in Marburg auf die Straße um ihre Solidarität mit den Demonstranten in der Türkei zum Ausdruck zu bringen. 

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Die Solidaritätsaktion in Marburg mit rund 200 Teilnehmern startete vor der Erlenring-Mensa mit einem Flashmob. Die Regeln für dieses Aktionsspiel waren einfach: Ein größerer Teil spielte Demonstranten, die Plakate hochhielten und Parolen riefen wie „Istanbul: Das war Mord. Widerstand an jedem Ort“. Einige Wenige spielten Polizisten, die die „Demonstranten“ einkesselten und mit Hilfe von „Reizgas“ – in diesem Fall versprühtem Deospray –  „bewegungsunfähig machten“, so dass sie sich hinlegten.

Nach der anschließenden Spontandemo durch die Marburger Innenstadt gab es eine Abschlusskundgebung am Marktplatz.  Eine Demonstrantin forderte den Rücktritt des Erdogan-Regimes. Die Demonstration  wurde von echten Polizeikräften begleitet, verlief  aber friedlich.

Am meisten Aufsehen gab es am Rudolphsplatz, wo ein Demonstrant einen Laternenmast erklettert hatte und dort ein Transparent aufgehängt hatte.

von Manfred Hitzeroth

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