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Defibrillator-App für Marburg

Medizin Defibrillator-App für Marburg

Ein spezielles Programm für Handys lokalisiert ab sofort die medizinischen Schockgeber in der Stadt.

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Handy-App „Defi Now“ gibt es kostenlos. Foto: Björn Wisker

Marburg. Das Rätselraten um die Standorte der Defibrillatoren in Marburg wird erleichtert. Die Handy-App „Defi Now“ zeigt Benutzern die registrierten medizinischen Schockgeber in der Stadt auf einer Karte an. Im Kampf um Leben und Tod können Retter so wertvolle Zeit gewinnen. „Und neben den Defis gibt es eine Re-Animationsanleitung, den exakten Takt für Herz-Lungen-Massagen sowie Schaubilder und telefonische Direktverbindung zur Rufnummer 112“, sagt der Marburger Professor Bernhard Maisch.

Vor Jahren waren er und sein Team maßgeblich an der Installation der Geräte in Marburg beteiligt, die App entwickelten Kollegen der Universität Koblenz. „Die Handyapp nimmt die Unsicherheit für Ersthelfer, sie gibt ihnen eine Struktur“, sagt er.

Das Problem: Lückenlos erfasst sind die Defis in der Stadt noch nicht. „Jeder Arzt, jede Firma muss sich, muss das Gerät dort selbst eintragen, am besten mit Foto. Denn die Idee hat eine Verbreitung verdient, sie rettet im Ernstfall Leben“, sagt Maisch.

Zuletzt keimte Kritik vom Deutschen Roten Kreuz auf, dass kaum jemand die Defi-Standorte in Marburg kenne (die OP berichtete).

von Björn Wisker

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