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„Das wirkt abschreckend“

Autoüberprüfung „Das wirkt abschreckend“

Rund 180 Autobesitzer ließen am Freitagabend die Sicherheit ihres Gefährts durch Experten der Dekra überprüfen oder informierten sich bei der Marburger Polizei über die Risiken im Straßenverkehr. Insbesondere junge Fahrer beteiligten sich an der Aktion.

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Dekra-Prüfingenieur Andreas J. Fuhrmann checkt ein Auto.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die Aktion an der Außenstelle der Dekra richtete sich an die besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmer zwischen 18 und 24 Jahren. „Wir beschreiten mit diesem Programm einen neuen Weg: Es geht uns nicht um Verbote, sondern um Prävention“, erklärte Polizist Martin Frank. Er ist Mitverantwortlicher der Aktion BOB, einer Kampagne gegen Alkohol am Steuer. Welchen verheerenden Einfluss ein paar Biere auf die Fahrsicherheit haben, erlebte David Gart in einem Fahrsimulator.

Trotz mehrmaliger Versuche gelang es dem 20-jährigen Gladenbacher nicht, seinen Wagen bei 1,1 Promille unter Kontrolle zu bringen. „Das ist grauenhaft und wirkt definitiv abschreckend auf mich“, gab er danach zu.

Sein Begleiter Nathanael Fuchs fühlte sich „wie an die Wand gefahren“, nachdem er den Gurtschlitten, ein Gerät zur Simulation eines Aufpralls bei 15 Stundenkilometern, ausprobiert hatte.

In der Prüfungsanlage der Dekra nahmen Fachmänner unter anderem Räder, Bremsen, Fahrwerk und Licht der Autos unter die Lupe.

„Jugendliche fahren häufig ältere Autos, die ein Sicherheitsrisiko darstellen können“, informierte Sascha M. Spieß, Außenstellenleiter der Dekra in Marburg.

von Kathrin Wollenschläger

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