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Das sehen die Kandidaten

OP-Wahlkampf-Serie: Teil 1 von 5 Das sehen die Kandidaten

Freie Foto-Interpretation: Was verbinden Kommunalpolitiker mit den Motiven, die sie sehen?

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Die Kandidaten geben ihre Gedanken zu einem Karnevalsbild wider.

Quelle: Hirsch / Korte / Richter / Wisker

Marburg. Die OP-Redakteure legten mehreren Kommunalpolitikern, die für den Einzug in das neue Stadtparlament kandidieren, Bilder vor. Die Antworten dazu sind so verschieden wie die Menschen selbst.

Dr. Elke Neuwohner: Marburg ist eine Stadt, in der gerne und bunt gefeiert wird. Das Schöne an Karneval ist, dass mehrere Generationen miteinander feiern. Außerdem ist es die Jahreszeit, in der die Machtverhältnisse umgekrempelt werden und traditionell an Weiberfastnacht die Frauen das Sagen haben.

  • Bündnis 90/Die Grünen, Listenplatz 1

Dr. Thomas Spies: Ich sehe Leute, die eng zusammenhalten und Spaß haben. Auch wenn Marburg keine Karnevalshochburg ist: Jede Form von Gemeinschaft und Zusammenhalt erhöht die Lebensqualität. Daran, wie viele sich im Karneval selbst auf die Schippe nehmen, sollte sich auch die Politik ein Beispiel nehmen.

  • SPD, Listenplatz 1

Jens Seipp: Wir haben hier in Marburg zum Glück starke und große Faschingsvereine, die auch entsprechende Präsenz zeigen. Ohne das ehrenamtliche Engagement wäre das nicht möglich. Ich freue mich wie jedes Jahr ganz besonders auf den Rosenmontagsumzug. Leider ist Karneval viel zu schnell vorbei.

  • CDU, Listenplatz 5

Hanke-Friedrich Bokelmann: Närrisches Treiben ist was Schönes und macht den Leuten Spaß. Auch in Marburg bin ich gerne dabei.
In der Stadtpolitik sollte es aber auf wenige Tage im Jahr beschränkt sein.

  • FDP, Listenplatz 3

Bärbel Kaufmann: Eine Polonäse ist das Letzte, was ich gerne machen würde. Karneval gehört nach Düsseldorf und Köln, in Marburg ist das ein bisschen dröge, so eine aufgesetzte Fröhlichkeit.

  • Bürger für Marburg, Listenplatz 11

Elisabeth Kula: Eine Kulturveranstaltung, die eben dazugehört. Ich kann verstehen, wieso viele das feiern, gerade Kinder sind danach wie verrückt. Mein Ding ist
Fasching aber nicht.

  • Marburger Linke, Listenplatz 8

Dajana Unverzagt: Die Menschen treffen sich, um Spaß zu haben. Und sie kommen aus allen Stadtteilen ins Zentrum, was
einen guten, am besten fahrscheinlosen Nahverkehr erfordert.

  • Piraten, Listenplatz 2

Dr. Hermann Uchtmann: Fasching oder Karneval in Marburg? Das ist für mich gewollte Fröhlichkeit, mit der ich nichts anfangen kann. Aber wer daran Spaß hat, soll hingehen.

  • Marburger Bürgerliste, Listenplatz 1
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