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„Das Persönliche ist das Erfolgsrezept“

Marburger Suppenfest „Das Persönliche ist das Erfolgsrezept“

Das sechste Marburger Suppenfest lockte wieder einmal hunderte Besucher. Mehr als 500 Menschen unterschiedlichster Nationen haben 27 Suppen probiert.

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Abderrazak Locayef (rechts) hat mit einem Rezept aus Tunesien am Wettbewerb teilgenommen. Er hat eine Frick-Suppe gekocht, die häufig während des Ramadan gegessen wird.

Quelle: Kutsch

Marburg. Es herrschte ein dichtes Gedränge in den Räumen der Thomaskirche am Richtsberg: Zahlreiche Besucher hatten sich in den Räumen von Stand zu Stand treiben lassen, um verschiedene Suppen aus aller Herren Länder zu probieren.

In dem Getümmel schauten die rund 500 Besucher den Hobbyköchen in die Töpfe, ließen sich in ihre Schälchen kleine Portionen schöpfen und diskutierten über Geschmack und Zutaten. Mit einem Lächeln standen die Köche hinter ihren Töpfen und füllten eine Schale nach der anderen, gaben hier und da einen Nachschlag und standen immer für Gespräche über ihre Suppen und die verwendeten Zutaten bereit.

Zahlreiche Gemüsesuppen und Variationen mit Linsen oder Fleisch aus Deutschland gab es zu probieren. Grünborschtsch und Schi Sibirski aus Russland, Linsensuppen aus dem Irak oder Afghanistan und Zucchinisuppe aus Palästina standen ebenfalls auf dem Speiseplan.

Die Harira, eine Suppe aus Marokko, war zuerst aufgegessen. Nach kaum einer Stunde stand Fatima Nasri-Pietsch hinter ihrem leeren Topf. Sie verbindet das Rezept mit ihrem Heimatland. „Sie wird meistens im Fastenmonat Ramadan vorbereitet“, erzählte sie über die Suppe. Eine goldene Joich aus der traditionellen jüdischen Küche hatte die Jüdische Gemeinde aus Marburg vorbereitet.

von Patricia Kutsch

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