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Dank an die Basisdemokraten

Ehrung Dank an die Basisdemokraten

Oberbürgermeister Egon Vaupel sagte bei der Verleihung der Ehrentitel „Ehrenortsvorsteher“ und „Ehrenmitglied des Ortsbeirats“:  „Wir wollen danke sagen für langjähriges kommunalpolitisches Engagement“.

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Oberbürgermeister Egon Vaupel (2. von rechts) und Hermann Heck (2. von links) verliehen sieben Mal die Ehrenbezeichnung „Ehrenortsvorsteher“, 23 Engagierte sind nun „Ehrenmitglieder des Ortsbeirats“.

Quelle: Nadja Schwarzwäller im Auftrag der Univetrsitätsstadt Marburg

Marburg. Zum zweiten Mal nach der Feier „40 Jahre Gebietsreform“ im Juli dieses Jahres sind in der Universitätsstadt diese Ehrenbezeichnungen verliehen worden. Oberbürgermeister Egon Vaupel und der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Hermann Heck zeichneten 30 Frauen und Männer aus – sieben aktuelle oder ehemalige Ortsvorsteher dürfen sich nun „Ehrenortsvorsteher“ nennen und dazukommen 23 neue „Ehrenmitglieder des Ortsbeirats“.

Vaupel betonte die Bedeutung ihres Engagements für die einzelnen Stadtteile und damit auch für die Stadt als Ganzes. „Dass unsere Gemeinschaft so gut funktioniert, das haben wir auch Ihnen zu verdanken“, sagte Vaupel. Schon immer sei durch diese Struktur in Marburg Basisdemokratie gelebt worden.

Telefon klingelt zu Unzeiten

Heck sagte: „Auch wenn ich aus dem kleinsten Stadtteil Dilschhausen komme, weiß ich, wie viel Engagement, Fleiß und Zeitaufwand mit einer solchen Position verbunden ist.“ Man werde als Ortsbeiratsmitglied immer und überall angesprochen und es klingele manchmal zu Unzeiten das Telefon. Aber das persönliche Gespräch mit den Menschen sei eben von ganz besonderer Bedeutung.

  • Heck wurde nach fast 30 Jahren im Ortsbeirat Dilschhausen auch selbst zum Ehrenortsvorsteher ernannt. Außerdem dürfen diese Bezeichnung nun auch Gernot Günther (Gisselberg), Heinrich Löwer (Cyriaxweimar), Axel Mühmel (Marbach), August Scherer (Dagobertshausen), Georg Schnell (Ronhausen) und Heinz Wahlers (Cappel) tragen. Mühmel hat mit insgesamt über 40 Jahren seine Arbeit im Ortsbeirat beziehungsweise zuvor als ehrenamtlicher Beigeordneter, Gemeindevertreter und Bürgermeister der bis 1974 selbstständigen Gemeinde Marbach am längsten geleistet.
  • Mit der Ehrenbezeichnung „Ehrenmitglied des Ortsbeirats“ wurden ausgezeichnet: Walter Acker (Wehrshausen), Sylvia Bandte (Moischt), Werner Boßhammer (Elnhausen), Edzard Brix (Cappel), Hermann Dönges (Moischt), Christiane Dörbecker (Wehrda), Georg-Otto Hormel (Gisselberg), Konrad Ludwig (Moischt), Arnulf Meyer (Cappel), Bernd Müller (Dilschhausen), Peter Müller (Elnhausen), Heinrich Nahrgang (Schröck), Uwe Nau (Schröck), Heinz-Georg Naumann (Gisselberg), Wolfgang Ochs (Gisselberg), Ingeborg Roder (Dagobertshausen), Konrad Sell (Michelbach), Karin Schaffner (Cappel), Gerhard Scheld (Cyriaxweimar), Werner Schüler (Bauerbach), Gerhard Weinert (Bauerbach), Monika Wendt-Liprecht (Elnhausen) und Hans Wenz (Ronhausen).

Georg Schnell bedankte sich für die Verleihung im Namen aller Ausgezeichneten und erklärte, Ziel sei es, in Zusammenarbeit mit der Verwaltung rasch Ergebnisse zu erzielen:„Ein Elfenbeinturm – das war nie die Sache der Ortsbeiräte.“

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