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Christoph Ullrich wird Regierungspräsident

Witteck-Nachfolger Christoph Ullrich wird Regierungspräsident

Der Präsident des Landgerichts Limburg, Christoph Ullrich, soll ab Oktober neuer Regierungspräsident in Gießen werden. Der 55-jährige Jurist bestätigte der Oberhessischen Presse, dass er seine Zusage erklärt hat.

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Christoph Ullrich wird der neuer Regierungspräsident in Gießen.

Quelle: Thorsten Richter

Gießen. Christoph Ullrich war von 2006 bis Oktober 2014 am Landgericht in Marburg tätig, zuletzt als Präsident. Der CDU-Mann erklärte im Gespräch mit der OP: "Ich freue mich auf diese neue Aufgabe, die eine sehr herausfordernde sein wird. Insbesondere das Thema Flüchtlinge wird mich sehr beschäftigen."

Erfahrungen an der Schnittstelle zwischen Justiz und Politik hat Ullrich bereits reichlich. So war der promovierte Jurist zum Beispiel von 1999 bis 2001 in Berlin abgeordneter Referent für das hessische Justizministerium.  Das Kabinett wird am kommenden Montag offiziell über die Nachfolge Lars Witteck (CDU) entscheiden.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erklärte: "Ullrich kennt sich aus in Mittelhessen. Sein breites Erfahrungsspektrum ist uns sehr wichtig. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird es sein, die Herausforderungen der Flüchtlingsproblematik heute und in den kommenden Jahren anzunehmen und zu bewältigen."

Witteck scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Amt und wechselt zur Volksbank Mittelhessen. Er hatte das Amt des Regierungspräsidenten im Jahr 2009 übernommen und im Mai überraschend seinen Rücktritt verkündet.

von Anna Ntemiris

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