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Cappeler wünschen sich Wochenmarkt

Ortsbeirat Cappeler wünschen sich Wochenmarkt

Der Ortsbeirat Cappel debattierte in seiner jüngsten Sitzung auch über den geplanten Bau eines Windmessmastes oberhalb von Cappel.

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Der Cappeler Ortsbeirat (von links): Walter Jugel, Karin Schaffner, Ursula Eckstein, Karl-Otto Beckmann, Ortsvorsteher Heinz Wahlers, Arnulf Meyer, Heinrich Friedrich und Dietmar Dern.Foto: Ina Tannert

Marburg. Bevor es zu einer Entscheidung kommt, muss zuallererst analysiert werden, ob sich eine Erweiterung des Marburger Marktangebotes überhaupt rentiert. Diese Ansicht teilte der Ortsbeirat Cappel mit dem Fachdienst Ordnung der Stadt, der das Thema zur Diskussion gestellt hatte.

Die Sitzungsteilnehmer begrüßten die Idee eines wöchentlichen Marktes in Cappel und die damit erhoffte steigende Attraktivität des Stadtteils. Als mögliche Ortschaft käme vor allem der August-Bebel-Platz an der Marburger Straße in Betracht. Dort allerdings nur unter der Vorraussetzung, dass die vorhandenen Parkplätze weiterhin jederzeit erreichbar seien. Das Konzept sieht vor, den Markt an jedem Freitagnachmittag abzuhalten.

Bei der Auswahl der Stände sollen Anbieter heimischer Produkte bevorzugt werden. Ortsvorsteher Heinz Wahlers sorgte sich um die langfristige Erhaltung eines Marktes. Er glaubt nicht, dass ein solcher über Jahre einfach zu realisieren sei. Für die Organisation des Projektes könnte daher die deutsche Marktgilde hinzugezogen werden, um eine höhere Vielfalt und attraktive Marktbeschicker zu gewinnen. Die Durchführbarkeit des Projekts wird weiterhin geprüft.

n Des Weiteren nahm der Ortsbeirat Stellung zum geplanten Bau eines Windmessmastes oberhalb von Cappel. An einer großen Windwurffläche in Richtung Klinik Sonnenblick, etwa eineinhalb Kilometer von der Klinik und der Badestube entfernt, soll ein 99 Meter hoher Windmast zur Messung der Windstärke errichtet werden. Der Ortsbeirat sah keine Gründe, die gegen das Bauvorhaben sprechen.

n Ein Antrag für die Einrichtung einer Einbahnstraße im Gewerbegebiet Cappel wurde von der Versammlung abgelehnt. Der Antrag sah vor, einen Teil des Lintzingswegs für den Verkehr einspurig zu gestalten, da eine Spur regelmäßig durch parkende Autos versperrt sei und dies den Gegenverkehr stören würde.

Ortsvorsteher Wahlersim Mai 20 Jahre im Amt

Die Versammlung sah in dem Vorhaben eine zu große Gefahr für den Fuß- und Radverkehr und lehnte es ab.

n Die 13. öffentliche Sitzung der Legislaturperiode war zugleich die letzte Sitzung für ein scheidendes Ortsbeiratsmitglied. Heinrich Friedrich (SPD) legt nach langjähriger Mitgliedschaft sein Mandat nieder. Da er vor kurzem in den Ebsdorfer Grund gezogen ist, kann er dem Gesetz nach nicht mehr Vertreter für seinen ehemaligen Stadtteil sein.

Der Ortsvorsteher bedankte sich für sein jahrelanges Engagement und seine gute Arbeit für den Ortsbeirat. „Trotz der ein oder anderen Meinungsverschiedenheit zwischen unseren drei Fraktionen konnten wir immer gut zusammenarbeiten und im Sinne Cappels handeln“, sagte Wahlers.

Der Vorsitzende kann zudem auf eine lange Erfahrung zurückgreifen, denn im Mai ist er 20 Jahre als Ortsvorsteher im Amt.

Dem sieht er gelassen entgegen und freut sich auf weitere erfolgreiche Diskussionen mit seinen Kollegen.von Ina Tannert

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