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Camp in Cappel wird geschlossen

Flüchtlinge Camp in Cappel wird geschlossen

Die Flüchtlingszahlen gehen zurück: Das hessische Sozialministerium schließt daher mehrere Flüchtlingscamps - darunter ist auch das in Marburg-Cappel.

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Das Flüchtlingscamp im Marburger Stadtteil Cappel soll geschlossen werden, teilte das hessische Sozialministerium mit.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Das Land Hessen reduziert seine Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge. Künftig soll es 11 statt bislang 19 aktive Standorte geben, teilte das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit. Das sind 6.000 Plätze weniger als zuvor. Aufgegeben wird unter anderem die Erstaufnahmeeinrichtung im Marburger Stadtteil Cappel. Derzeit leben dort 180 Menschen. Wann genau die Einrichtung geschlossen werde, stehe noch nicht fest.

Das Camp in Stadtallendorf bleibe als „passive“ Reserve bestehen und könne rasch in Betrieb genommen werden, falls die Flüchtlingszahlen wieder steigen, informierte das Sozialministerium. Zuletzt hatte es 20 solcher Reserve-Standorte gegeben. Ende August lebten laut Ministerium rund 6100 Menschen in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes.

Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) erklärte, dass die Landesregierung ihn am Mittwoch über die die Entscheidung informierte. „Wir werden jetzt ganz in Ruhe überlegen, wie wir das Camp-Areal in Zukunft sinnvoll nutzen können.“ Marburg war der erste Standort in Hessen, an dem für den Winter befestigte Unterkünfte statt Zelte für Flüchtlinge geschaffen worden waren.

von Anna Ntemiris

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