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Camilla Schenkel: "Das hat richtig Spaß gemacht"

Endausscheidung "Miss Germany" Camilla Schenkel: "Das hat richtig Spaß gemacht"

Die Marburger Studentin Camilla Schenkel schlug sich bei der Endausscheidung zur Wahl der „Miss Germany“ wacker, kam jedoch nicht aufs Treppchen

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Camilla Schenkel aus Marburg überzeugte, verpasste aber den Sprung aufs Treppchen.

Quelle: Volker Knopf

Rust. Letztlich hatte Lena Bröder bei der Miss Germany-Wahl vergangenen Samstag im Europapark Rust das Krönchen auf dem Haupt und stand völlig ergriffen und aufgelöst im Blitzlichtgewitter der Fotografen.

Die Miss Westdeutschland setzte sich gegen 23 Kandidatinnen durch und darf sich über den renommierten Titel freuen. Und natürlich darf sie die Bundesrepublik ein Jahr lang auf zahlreichen Anlässen repräsentieren.

Völlig überzeugen konnte in Rust bei Freiburg jedoch auch die amtierende Miss Südwestdeutschland Camilla Schenkel. Die 19-Jährige aus Marburg zählte zwar nicht zum Siegertrio. Dennoch: Die Studentin der Politikwissenschaft, die auch Miss Vize Hessen ist, hatte allen Grund, auf ihren Auftritt mächtig stolz zu sein.

Schließlich hatten sich rund 5100 junge Frauen bei diversen Landesentscheiden Hoffnungen auf die Krone gemacht. Die Marburgerin, die optisch ein wenig US-Schauspielerin Kristen Stewart („Twilight“) ähnelt, zählte am Ende zu den 24 schönsten Frauen beim großen Finale. Und bekanntlich sind die Geschmäcker verschieden.

"Ganz toller Erfolg"

Zufrieden mit dem Ablauf des Abends war die junge Frau, die nach ihrem Studium als Supervisorin arbeiten möchte, dann doch, nachdem sich die erste Anspannung gelegt hatte. „Für mich ist das ein ganz toller Erfolg. Ich habe hier ganz viel erlebt. Klar, ein bisschen enttäuscht ist man schon. Aber das hat richtig Spaß gemacht“, sagte Camilla Schenkel, nachdem die festliche Veranstaltung allmählich in lockere Partystimmung überging.

Zwar hatten ihre Kommilitonen ihr feste die Daumen gedrückt. Am Ende hatte es für die aparte junge Frau, die sich vom Gros der meist langhaarigen Teilnehmerinnen im Finale abhob, nicht ganz gereicht.

Zuvor hatte sie sich in Abendgarderobe, in Bademode und bei der Interviewrunde Publikum und Promi-Jury präsentiert. Unter anderem Schönheitschirurg Professor Werner Mang, Schauspielergattin Mirja du Mont, der ehemaligen Miss Germany Doris Schmidts, oder CDU-Politiker Wolfgang Bosbach oder Model Natascha Ochsenknecht nahmen die jungen Damen auf dem Laufsteg genauer unter die Lupe.

Auf der Kanareninsel Fuerteventura wurden die jungen Frauen auf den Wettbewerb, der bereits seit fast 90 Jahren veranstaltet wird, intensiv vorbereitet. Laufen, Posen, Knigge-Kurs, Schminken, Foto-Shootings, Make-up, Pressetraining oder Choreographie standen dort auf dem Programm. Vor allem die Choreographie des Show-Abends musste anschließend akribisch einstudiert werden. Ein Drill Instructor war sogar eigens für das Fitnesstraining zuständig.

„Ich bin absolut froh, dass ich dabei sein durfte. Die ganze Vorbereitung auf das Finale war sehr intensiv. Insgesamt eine ganz tolle Sache. Alleine hier zu sein, ist schon ein Sieg“, betonte die Dunkelhaarige, die gerne kocht, backt, tanzt und Fitness-Sport betreibt, wie sie der Jury, dem Saalpublikum mit rund handverlesenen 1000 Gästen sowie TV-Moderator Alexander Mazza verriet.

Und am Ende dominierte ohnehin Stolz und Freude darüber, einen mehr als guten Job auf der Showbühne gemacht zu haben.

von Volker Knopf

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