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CDU will neuen Platz für Wochenmarkt

Stadtparlament CDU will neuen Platz für Wochenmarkt

Mit einer Verlegung des Wochenmarkts vom Firmaneiplatz auf die südöstliche Fläche an der Elisabethkirche könnten mehr Parkplätze entstehen, erklärt die CDU. Der Haupt- und Finanzausschuss diskutierte ausführlich über den Antrag.

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Gestern Vormittag war auf dem Wochenmarkt nicht viel los. Das könnte sich ändern, wenn er näher an die Elisabethkirche rückt, meint die CDU.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Wie können die Wochenmärkte, insbesondere der in der Oberstadt sowie der am Firmaneiplatz, gestärkt werden? Diese Frage wurde im Stadtparlament schon häufiger debattiert.

Einig sind sich die Fraktionen, dass alle drei Marburger Wochenmärkte gestärkt werden sollen. Dazu gibt es sogar entsprechende Beschlüsse. Doch wie sieht die Umsetzung aus? Zum Wochenmarkt an der Deutschhausstraße, am Firmaneiplatz, kommen weniger Besucher als noch vor Jahren.

Die CDU ist der Ansicht, dass dies am Wegfall von Parkplätzen liegt. „Seit dem Wegfall der Parkplätze auf der Deutschhausstraße wegen der neu errichteten Parkplätze für Busse und durch Absperrung von Parkplätzen vor dem Fachbereich Geographie sowie die nun weggefallenen Parkplätze am PIlgrimstein, kommen spürbar weniger Kunden“, heißt es in dem Antrag.

Firmaneistraße samstags für den Verkehr öffnen

Die Fraktion fordert daher eine sofortige Verlegung: Der Wochenmarkt soll auf die südöstliche Fläche an der Elisabethkirche verlegt werden. Das hätte nicht nur den Charme, dass die Besucher noch näher am historischen Wahrzeichen einkaufen können, sondern würde für Autofahrer ein Gewinn sein. Der Firmaneiplatz hätte auch an Markttagen - also mittwochs und samstags - Parkflächen. Außerdem beantragt die CDU, die kleine Firmaneistraße, die auf den Platz mündet, an Samstagen für den Verkehr zu öffnen, sodass dort von 7 bis 13 Uhr Autofahrer für kurze Zeit parken könnten.

Schließlich werde dieser Markt auch von vielen Marburgern aus den Stadtteilen Marbach, Wehrda und der Nordstadt genutzt, die nunmal größtenteils mit dem Auto in die Stadt fahren.

Auch Weihnachtsmarkt einbeziehen

Zudem fordert die CDU, für die Adventszeit ein gemeinsames Konzept für Weihnachts- und Wochenmarkt. Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) erklärte im Ausschuss, man müsse zunächst mit dem Kirchenvorstand der Elisabethkirche sprechen. Der Kirchen-Vorstand müsse darüber noch beraten.

CDU-Fraktionschef Wieland Stötzel kündigte an, dass der Antrag am Freitag notfalls als Dringlichkeitsantrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werde.

Im Ausschuss wurde über den Antrag nicht abgestimmt. Am Donnerstag befasst sich der Ältestenrat mit dem Thema. Vielleicht gibt es bis dahin neue Informationen und einen Kompromiss, der dem Parlament vorgelegt werden könne, so der Tenor.

Vaupel erklärte allerdings auch, dass es ein logistisches Problem gibt.

Die Fahrzeuge der Marktbeschicker könnten schlechter an die genannte Fläche fahren. Die derzeitigen „baulichen Verhältnisse“ ließen eine Verlegung nicht zu.

von Anna Ntemiris

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