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Busse: Gratis-W-LAN gefordert

Verkehr Busse: Gratis-W-LAN gefordert

Die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs, die Fahrgastzahlen sollen mit der Zusatzleistung gesteigert werden.

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Alle Stadtbusse sollen mit Technik für kabelloses Internet ausgerüstet werden, damit Fahrgäste auf den Routen etwa per Smartphone kostenlos surfen können.

Quelle: Björn Wisker

Marburg. Insgesamt werde der Internetzugang „zu mehr Entspannung und Spaß während der Fahrt führen“, sagt Michael Weber, Stadtverordneter der Piratenpartei. Das wiederum trage zum guten Image des öffentlichen Nahverkehrs bei und locke mehr Fahrgäste an.

Der Zugang ins Internet über Hotspots sei im Vergleich zu den bei Smartphones üblichen Flatrates in der Regel ohne Volumenbegrenzungen und Geschwindigkeitsdrosselungen möglich. „Touristen können durch die kostenlose Nutzung des Internets teure Roaminggebühren sparen und Marburg wird durch dieses Internetangebot für Besucher noch attraktiver“, sagt Weber. Da die Stadt selbst Internet Service Provider Dienste anbiete, „dürfte es kein Problem darstellen, die Marburger Busse mit WLAN auszustatten“. Weber verweist auf das Beispiel Hamburg: In ausgewählten Buslinien könne jeder nach einmaliger Anmeldung während der Fahrt per WLAN gratis im Internet surfen.

„Das ist ein schöner Komfort, aber eine sehr teure Angelegenheit“, sagt Christoph Rau, Geschäftsführer von Stadtwerke Consult. In jedem Fahrzeug müsste die UMTS-fähige Technik eingebaut werden. „Marburg ist zwar keine Insel wo so etwas technisch nicht funktionieren würde, aber der Aufwand ist groß“, sagt Rau. „Vom Richtsberg bis nach Wehrda oder von Cappel bis in die Marbach fahren die Allerwenigsten“, sagt Rau. Die durchschnittliche Fahrzeit beträgt Angaben der Stadtwerke zufolge zwischen fünf und acht Minuten pro Fahrgast. In S-Bahnen könne so etwas jedoch schon aufgrund der längeren Fahrzeiten sinnvoll sein.

von Björn Whisker

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