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Busfahrer und Erzieher treten in Ausstand

Streik Busfahrer und Erzieher treten in Ausstand

Mit Beginn der Frühschicht legten die Busfahrer in Marburg ihre Arbeit nieder. Erst am Samstag wollen sie auf ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Auch zehn Kindertagesstätten in Marburg und den Stadtteilen sind aufgrund des Streiks geschlossen.

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Mit Plakaten und Fahnen zogen die streikenden Busfahrer am Mittwochmorgen vom Busdepot in die Innenstadt, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg.. Lange Staus und Verkehrsbehinderungen blieben am Mittwochmorgen aus. Die Polizei in Marburg erklärte, es sei soweit alles im Rahmen geblieben. Wer über die Großseelheimer Straße in die Stadt wollte, kam allerdings teileweise nur im Schritttempo vorwärts.

Dem Streik der Busfahrer schlossen sich auch zahlreiche Erzieher an. Zehn Kinderbetreuungseinrichtungen im Marburger Stadtgebiet blieben am Mittwoch geschlossen. Laut Ralf Laumer, Pressesprecher der Stadt Marburg, wurde für die betroffenen Kindergärten und -tagesstätten ein Notdienst organisiert.

Mit Plakaten und Fahnen zogen die Streikenden aus dem öffentlichen Dienst durch die Marburger Innenstadt.

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Besonders hart traf der Streik auch Schüler, die pünktlich zu Abiturprüfungen erscheinen mussten. Das Philippinum beispielsweise hatte auf seiner Internetseite extra auf die angekündigten Arbeitsniederlegungen hingewiesen.

Mit dem Streik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, wollen die Busfahrer ihre Forderungen im Tarifstreit untermauern. Die Verdi-Tarifkommission hatte die Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband vergangene Woche für gescheitert erklärt – wegen unterschiedlicher Auffassungen über den Zeitpunkt, ab dem die Busfahrer 12 Euro Stundenlohn bekommen und über die von den Arbeitgebern angestrebte lange Laufzeit des Tarifvertrages. Außerdem will Verdi die 39-Stunden-Woche für die Busfahrer. Die Pausen- und Wendezeiten werden derzeit nicht bezahlt, dies wolle die Gewerkschaft ändern. Auch solle die Ausbildungsvergütung um 100 Euro steigen.






                   

von Katharina Kaufmann

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