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Buntes Treiben entlang der Lahn

Marburger Hafenfest 2015 Buntes Treiben entlang der Lahn

Fischmarkt, Kirmes, und Kultur – das alles bot das Marburger Hafenfest ­entlang der Lahn. Tausende Besucher kamen dazu in die Universitätsstadt.

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Das Marburger Hafenfest bot Unterhaltung für Jung und Alt.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Einen echten Hafen hat Marburg natürlich nicht. Im Themenjahr „Marburg an die Lahn“ 2010 wurde trotzdem erstmals ein Hafenfest gefeiert. Immerhin gibt es einen Bootssteg, von dem die Tret- und Ruderboote des Bootsverleihs starten – und die wurden bei dem schönen Wetter rege gemietet.

Hafenfest Marburg - Daniel von Sleepwalker`s Station auf der Flussbühne am Ufercafé. Foto: Thorsten Richter (thr)

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Vor dem Ufercafé spielte sich nach der Eröffnung jede Menge Programm ab. „Eigentlich sind die Feste in Marburg alle gleich“, bemerkte Ronald Schumacher: „Aber trotzdem gehe ich immer wieder hin.“ Tatsache sei, dass man eben immer wieder genau an diesen Orten viele alte Bekannte treffe. Und das Hafenfest sei ja nichts Neues, betonte der gebürtige Weidenhäuser. Denn schon vor Urzeiten, so berichtete er, habe es dort ein Strandfest bei den Yachten, wie er die Tretboote nennt, gegeben.

Bereits am Donnerstag gab es am Bootssteg einen Kinderzirkus. Der Wasserspaß für Kinder sorgte für viel Freude bei den Kleinen. Dass für Kinder so ein breites Angebot bestand, freute auch Cindy Panzer, die mit Mann und Nachwuchs aus Eberswalde bei Berlin angereist war. Nicht wegen des Festes, wie sie sagte, das habe sie gerne mitgenommen, „auch wenn ich mich gefragt habe, welcher Hafen?“

Auf der Flussbühne wurde zur Freude der Besucher mehrmals Live-Musik gespielt. Singer und Songwriter hatten dort ebenso ihren Auftritt wie die „Chanty-Tafel Auf der Weide“.

Von Flusskino bis zur Schiffsparade

Eine besondere Attraktion am Freitagabend war das Flusskino. Vom Boot aus war nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Wasser der Film „Große Freiheit Nr.7“ mit Hans Albers zu sehen.

Auf dem „Fischmarkt“ auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz wurden neben Fisch auch viele andere Köstlichkeiten angeboten. Auf den Lahnwiesen gegenüber der Mensa warteten eine Vielzahl an Karussells und rasanten Fahrgeschäften auf Erlebnishungrige. Und vor allem das etwas jüngere Publikum zeigte sich begeistert von der lauten Musik und den knackigen Ansagen der Schausteller.

„Ich muss los, ich will ja fahren“, rief die 15-jährige Jacqueline Wissner auf dem Weg zum „Break Dancer“, nachdem sie berichtetet hatte, aus Rauschenberg eigens wegen der Fahrten gekommen zu sein. Der 23-jährige Juri Krenik war das erste Mal da, „und es ist toll hier“.

Ruhiger war es am Sonntagmorgen, als die Mitglieder des Heuchelheimer Modellschiffvereins ihre Show zeigten, die bei Jung und Alt gut ankam.

von Heiko Krause

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