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Buntes Fest zur Eröffnung der Scheune

Einweihung Buntes Fest zur Eröffnung der Scheune

Die umgebaute Scheune am Schröcker Bürgerhaus soll künftig für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung stehen.

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Voll besetzt war die umgebaute Scheune zur Eröffnung.

Quelle: Heiko Krause

Marburg. Mit einem großen Eröffnungsfest mit buntem Programm ist am Samstag die „Hingilskoots Scheune“ in Schröck eingeweiht worden.

Der voll besetzte Saal zeigte gleich den Bedarf an dem attraktiv umgebauten Veranstaltungsort neben dem Bürgerhaus. Jutta Nixdorf, Vorsitzende des Fördervereins, der die „Hingilskoots Scheune“ betreibt und verwaltet, erinnerte daran, dass die Idee für das Projekt im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms gekommen sei.

„Und von 2010 bis 2014 ist dieser Raum dann in viel Eigenleistung umgebaut worden“, berichtete Nixdorf. Das Ergebnis könne sich sehen lassen. Der Raum eigne sich nun nach dem Umbau generationenübergreifend für vielfältige Angebote und so sei dies auch geplant gewesen. Ob private Feierlichkeiten, Seminare oder andere Veranstaltungen, für alles sei jetzt Raum da. Möglich geworden sei dies, da die Stadt Marburg die alte Scheune gekauft und dann an den Förderverein verpachtet habe.

Segnung durch Pfarrer Schött

Nach dem musikalischen Auftritt der Grundschulkinder und nachdem Pfarrer Andreas Schött die feierliche kirchliche Segnung und Einweihung vorgenommen hatte, ehrte Harald Nahrgang, der zweite Vorsitzende des Fördervereins, die rund 70 Bürger, die mit ihrer Arbeit das Projekt erst möglich gemacht hätten. Vier von ihnen, die besonders viele Stunden geleistet haben, erhielten zudem noch einen Präsentkorb. Karl-Ludwig Kraus, der leider verhindert sei, habe sich besonders als Bauleiter hervorgetan, lobte Nahrgang. Auch Peter Braun und Hans-Martin Sauer hätten weit über das Normale hinaus ehrenamtlichen Einsatz erbracht.

„Aber Uwe Nau hat hier praktisch während der Bauzeit gewohnt“, betonte Nahrgang. Der stellvertretende Ortsvorsteher hätte alleine doppelt so viele Stunden in der Scheune gearbeitet wie der mit den zweitmeisten Stunden. Zu seiner Überraschung wurde Nahrgang dann auch noch selbst von Jutta Nixdorf bedacht. „Er war das tragende Element für das Ergebnis“, betonte sie. Denn der ehemalige Ortsvorsteher sei es gewesen, der immer wieder die Menschen angesprochen und motiviert habe.

Bei bester kulinarischer Versorgung mit Kaffee, Kuchen, Würstchen und Steaks konnten die Schröcker dann kräftig feiern. Für Unterhaltung sorgten unter anderem der Chor Kantorca, der Gesangverein Cäcilia Schröck, Kinder der Musikschule Harmonie Kunterbunt sowie verschiedene Solisten. Abends heizte dann die Band „Warehouse“ ein.

von Heiko Krause

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