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Bunter Marktreigen in ganz Marburg

Elisabethmarkt Bunter Marktreigen in ganz Marburg

Vom Steinweg über die Oberstadt bis zur Lahn: Beim Elisabethmarkt war vor allem gestern ganz Marburg in Bewegung.

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Der Elisabethmarkt in Marburg hatte wieder eine Menge zu bieten: Jede Menge Einkaufsmöglichkeiten in Geschäften und an Ständen, eine Kirmes mit Fahrgeschäften und ein Kuriositäten-Jahrmarkt sowie mehrere Flohmärkte und auch noch das beliebte Entenrennen auf der Lahn.

Eröffnung Innenstadtkirmes zum Elisabethmarkt in Marburg. Foto: Thorsten Richter (thr)

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Und nach einem verregneten Samstagnachmittag spielte das Wetter am verkaufsoffenen Sonntag richtig gut mit: Zwar war es kalt, es blieb aber trocken und war teilweise sonnig. Das führte dazu, dass auch wieder viele Besucher von außerhalb nach Marburg gekommen waren und bei ihrem Sonntagsausflug einiges erlebten.
„Es war extrem voll, auch in den Geschäften. Die Stimmung war insgesamt toll“, bilanzierte Klaus Hövel vom Markt- und Aktionskreis Marburg (MAK). Ebenso zufrieden zeigte sich Jan-Bernd Röllmann, der seit neuestem für das Stadtmarketing verantwortlich ist. „Alles hat auch organisatorisch gut geklappt“, sagte Röllman der OP.

Rennenten auf der Lahn

Beide hatten sich am Sonntagmittag auch gemeinsam die Attraktion beim von Gert Rudolph zusammengestellten Kuriositäten-Kabinett auf dem Marktplatz angeschaut. Es war eine Art Rummel-Atmosphäre wie „anno dazumal“: Dort hatten beispielsweise die „Lupellys“ ein historisches Fotolabor aufgebaut, in dem man sich in Kostümen aus vergangenen Jahrhunderten gewandet ablichten lassen konnte. Im Karussell von Dr. Eisenbarth durften auf Bänken oder Stühlen auch Erwachsene Platz nehmen und sich stilgerecht drehen lassen. Lieselotte Motte spielte auf Schraubenschlüsseln die Melodie von „Freude schöner Götterfunken“, und beim „Art Obscura Orakel“ gab es kleine Weissagungen mit auf den Weg. Und dieser Weg konnte dann weiter in die Geschäfte in der Marburger Innenstadt führen. Zusätzlich gab es bei einem großen Krammarkt allerlei Dinge käuflich zu erstehen. Großer Beliebtheit erfreute sich auch der Sozialmarkt an der Elisabethkirche, bei dem sich vor allem soziale Initiativen präsentierten.
Die Innenstadt-Kirmes am Elisabeth-Blochmann-Platz, die auch heute noch weiterläuft, fügte eine weitere Facette zum bunten Treiben hinzu.
Und einige Meter weiter flussabwärts kamen die Fans des Spektakels namens „Entenrennen“ voll auf ihre Kosten. Vor allem die Besitzer der Rennenten feuerten ihre Lieblinge an.

von Manfred Hitzeroth

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