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Bundesfamilienministerin in Marburg

Manuela Schwesig will Kinderrechte stärken Bundesfamilienministerin in Marburg

An der SPD im Bundestag werde es nicht scheitern, dass Kinderrechte in Deutschland gestärkt und in der Verfassung verankert werden, sagte die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) am Samstag in Marburg.

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Vor dem Cineplex wurde Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vom Demonatranten empfangen, die sich für Kinderrechte einsetzen. "Tolle Aktion", befand Schwesig und unterschrieb ein Plakat.

Quelle: Foto: Nadine Weigel

Marburg. Die Ministerin war anlässlich des Parteitags der heimischen SPD zu Gast im Cineplex – um dem Kandidaten Sören Bartol den Rücken zu stärken, um für die SPD-Familienpolitik zu werben und dann schließlich auch, um auf eine kleine Gruppe von Demonstranten zu hören. So überreichte die Jugendgruppe „Fight for rights“ aus Stadtallendorf unterstützt von Unicef und Kinderschutzbund der Ministerin eine zehn Meter lange Papierrolle mit der Forderung „Kinderrechte in die Verfassung“. „Wir stehen für eine Gesellschaft, die Kinder optimal fördert und ihnen Schutz bietet“, führten die beiden 17-jährigen Stadtallendorferinnen Svenja Zimmer und Alina Morneweg aus und forderten, dass die Rechte von Kindern in der Politik und bei richterlichen Entscheidungen stärker gehört werden.

Die Kreis-SPD kürte während ihres Parteitages in Marburg am Samstag Sören Bartol erneut zum Direktwahl-Kandidaten für die Bundestagswahl 2017. Prominente Gastrednerin war Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

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„Toll, dass ihr euch dafür einsetzt“, richtete sich Schwesig an die jungen Demonstranten, die vor dem Parteitag sprechen durften. „An uns wird es nicht scheitern“, sicherte die Ministerin zu und betonte, dass die SPD täglich zu diesem Schritt bereit sei. Doch brauche man für die Verfassungsänderung auch die Union, die sich noch weigere.

Schwesig warb im weiteren Verlauf der Veranstaltung für eine starke SPD, die den Menschen wieder Zuversicht geben und der AfD so ihre Wählerschaft entreißen könne. „Dieses Land kann nur friedlich leben, wenn wir auch für Frieden in der Welt sorgen, wenn wir auf Zusammenhalt und Zuversicht setzen, statt auf Angstmache“, sagte Schwesig.

von Carina Becker-Werner

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Bundesfamilienministerin zu Gast in Marburg
Eine kleine Gruppe von Demonstranten aus Marburg und Stadtallendorf warben für die Verankerung von Kinderrechten in der Verfassung, als SPD-Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vor dem Cineplex ankam.

Ein Gesetz zu „gleichem Lohn für gleiche Arbeit“ hat die Bundes-SPD in der Pipeline. Damit und mit weiteren Vorhaben, vor allem zur Stärkung von Familien, warb Manuela Schwesig am Samstag im Cineplex für ihre Partei.

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