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Marburger Medizin

Bündnis gegen Depression startet ab Sommer 2011

Das Marburger Bündnis gegen Depression hat sich gegründet und will ab Sommer 2011 mit lokalen Aktionen gegen die Volkskrankheit Depression kämpfen. Für den Sommer ist eine Auftaktveranstaltung im Marburger Rathaus geplant.

Sie zählen zu den Vorstandsmitgliedern des Marburger Bündnisses gegen Depression (von links): Dr. Carsten Konrad und Professor Tilo KIrcher (Uni-Klinik für Psychiatrie), Thomas Dimroth (BI Sozialpsychiatrie) sowie Professor Matthias Berking und Dr. Nicola Stenzel (beide vom Uni-Fachbereich Psychologie).

© Manfred Hitzeroth

Marburg. Bei mehr als 50 Prozent aller Selbstmorde zählt Depression in Deutschland als Auslöser zu den Hauptursachen. Dabei könnte die Mehrzahl der Erkrankten durch spezielle Medikamente (Antidepressiva) oder die Behandlung mit Psychotherapie erfolgreich behandelt werden, erläutert der Psychiater Professor Tilo Kircher, Initiator und Vorstandsmitglied des Anfang Dezember 2010 gegründeten Vereins „Marburger Bündnis gegen Depression“. Das Bündnis ist Teil eines bundesweiten Netzwerkes von ähnlichen Initiativen, die Depressionspatienten helfen wollen.

von Manfred Hitzeroth

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  • Erweitern ein Betroffener – 07.01.11
    Kompliment für diese Initiative.
    Jedoch gibt es noch einen grtavierenden Mangel, der beseitigt werden soll: Die Behandlung von wochenbettdepressiven Müttern.
    Dieses Angebot steht in Marburg leider nicht zur Verfügung und Betroffene Paare und Mütter sind gezwungen, weit zu fahren, um eine Behandlung gegen die Wochenbettdepression zu erhalten.
    Man muß sich vorstellen, daß die Quote der Mütter, die an eine Wochenbettdepression erleiden deutschland weit bei 20% - 30% liegt.
    Für Marburg kann man schätzen, daß ca. 200 Mütter pro Jahr an einer Wochenbettdepresion erkranken.
    Die meisten werden nicht entdeckt und behandelt, mit den entsprechend fatalen Folgen für das Neugborene und die Mutter.
    Also meine Bitte: Erweitert Euer Behandlungsangebot um diesen wichtigen Punkt.
    Es wäre ein Armutszeugnis für Marburg und den Fachbereich Psychologie an der Universität, würde man dieses nicht tun.
    Wie gesagt: Ca. 200 Frauen und Mütter pro Jahr bräuchten alleine hier in Marburg dringend entsprechende Unterstützung.

    ..oder wird es nicht angeboten, weil damit kein Geld zu machen ist?

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