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Bronzene Ehrennadel für Winfried Kissel

Auszeichnung Bronzene Ehrennadel für Winfried Kissel

30 Jahre lang hat Winfried Kissel die Universitätsstadt Marburg im Verwaltungsausschuss des kommunalen Jugendbildungswerks vertreten. Für dieses Engagement zeichnete ihn Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) im Historischen Rathaussaal mit der Bronzenen Ehrennadel der Stadt aus.

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Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (rechts) zeichnete Winfried Kissel aus. Mit dem Geehrten freute sich seine Ehefrau Brigitte Kissel.

Quelle: Tina Eppler/Stadt Marburg

Marburg. Am 1. August 1986 wurde das Kommunale Jugendbildungswerk gegründet. Von der ersten Stunde an war Kissel Mitglied für die Universitätsstadt Marburg im Verwaltungsausschuss aktiv. Nun ist er aus dem Ausschuss ausgeschieden, im Januar 2016 nahm er an der letzten Sitzung teil.

„Sich 30 Jahre ehrenamtlich für die Belange junger Menschen einzusetzen ist mehr als ehrenwert“, betonte Spies. „Cicero sagt, die Ehre ist der Tugend Lohn“, ergänzte das Stadtoberhaupt. Wenn ein Mensch für eine besondere Leistung ausgezeichnet werde, dann geschehe das nicht nur, um die Tugendhaftigkeit zu würdigen, „sondern weil wir uns selbst dessen vergewissern, was wir für tugendhaft halten.“

Das Jugendbildungswerk diene dazu, junge Menschen an der Stelle des Übergangs von der Schule in den Beruf zu unterstützen, damit sie selbstständig im Leben stehen können, erläuterte Spies. „In Ihrer Funktion haben Sie Heranwachsende zudem ermutigt, soziale Verantwortung zu übernehmen“, hob der Oberbürgermeister hervor. Weiter sei es Kissel darum gegangen, junge Menschen in die Lage zu versetzen, am kulturellen Leben der Gesellschaft sowie an Spiel und Sport teilzuhaben. „Vielen Dank für Ihren Einsatz“, richtete sich das Stadtoberhaupt an den Ausgezeichneten.

Auch Bürgermeister und Jugenddezernent Dr. Franz Kahle (Grüne) dankte Kissel für seine außergewöhnliche Leistung. Das Jugendbildungswerk, angesiedelt beim Jugendamt, sei nicht nur vom Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetz begründet, sondern habe auch einen eigenen Verwaltungsausschuss. „In diesem Verwaltungsausschuss arbeiten Marburger Jugendhilfeorganisationen sowie die im Stadtparlament vertretenen Parteien mit“, erläuterte der Bürgermeister. Kissel habe stetig an den Beratungen mitgewirkt, von Jahr zu Jahr die Weiterentwicklung der Arbeit begleitet. „Wie ein Spiegel nach außen haben Sie den Mitarbeitern des Jugendbildungswerks auch immer in Diskussionen Rückmeldung gegeben, ob es sich auf dem richtigen Weg befindet“, würdigte Kahle den Geehrten.

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