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Botschaft von Hoffnung und Frieden

Marburg Botschaft von Hoffnung und Frieden

Einige hundert Menschen hatten sich am Heiligen Abend auf den Weg zum Grillplatz am Runden Baum aufgemacht, wo ein ganz besonderer Gottesdienst gefeiert wurde.

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Engel und Besucher trotzten im Stadtwald Schnee und Eis bei der Waldweihnacht der Matthäuskirche.

Quelle: Ines Dietrich

Marburg . Da scharten sich Schafe und Ziegen um ein Häufchen Heu und Stroh, da versuchten frierende Hirten ein wenig Wärme vom prasselnden Feuer abzubekommen, da suchten sich ein Mann und seine schwangere Frau ihren Weg durch dichte Schneeflocken und aus dem Dunkel des Waldes kam eine ganze Schar von weiß-golden gekleideten Engeln mit Lichtern in den Händen.

Alle zwei Jahre findet der Familiengottesdienst der Matthäuskirche im Wald statt. Wochenlang haben Gemeindemitglieder geprobt und sich auf den Abend vorbereitet, und es war klar, dass die Waldweihnacht bei jedem Wetter stattfinden sollte.

Denn es ist schließlich keine bloße Theateraufführung, die da gezeigt wird. Den Protagonisten geht es vor allem darum, die Botschaft vom Friedensbringer, der in einem Stall bei ganz normalen Menschen und in dunkler, kalter Nacht und Armut zur Welt kommt, darzustellen – unter ganz realen Bedingungen.

„Die größte Hürde haben Sie genommen und Eis und Schnee getrotzt. Wie die Hirten haben wir uns auf den Weg gemacht und sind, wie unzählige Menschen vor uns, auf der Suche nach Frieden,“ begrüßte Pfarrerin Elke Kirchhoff-Müller die Waldweihnachtsgemeinde. Sie erinnerte an Franz von Assisi, der bereits im frühen Mittelalter die Idee hatte, die Weihnachtsgeschichte draußen im Wald mit lebendigen Tieren darzustellen, „um deutlich zu machen, dass Gott ganz real zu uns kommt in die Kälte der Welt,“ so die Pfarrerin.

von Ines Dietrich

Mehr lesen Sie in der Montagsausgabe der OP.

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