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Bohl bleibt weiter Präsident

Von-Behring-Röntgen-Stiftung Bohl bleibt weiter Präsident

Friedrich Bohl bleibt laut Pressemitteilung fünf weitere Jahre Präsident der von Behring-Röntgen-Stiftung mit Sitz in Marburg.

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Der neue und alte Stiftungsvorstand mit (von links) Professor Hans-Dieter Klenk, Professorin Birgit Lorenz und Friedrich Bohl.

Quelle: Christian Stein

Marburg. Ab dem 1. Dezember läuft die nächste fünfjährige Amtsperiode von Friedrich Bohl (71). Der frühere CDU-Bundespolitiker und ehemalige Kanzleramtsminister hatte im Jahr 2011 als Nachfolger von Professor Joachim-Felix Leonhardt das Amt des Präsidenten der von-Behring-Röntgen-Stiftung, die ihren Sitz im Marburger Schloss hat, übernommen.

„Es ist eine schöne, interessante und spannende Aufgabe“, bilanzierte Bohl jetzt im Gespräch mit der OP. Vor allem die Stärkung der strukturierten Kooperationen zwischen den Medizinern der Uni-Kliniken Gießen und Marburg will Bohl mit der Stiftung in den kommenden Jahren weiter vorantreiben.

Bohls Bestellung erfolgte jetzt durch Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU), nach einstimmiger Wahl durch das Kuratorium der Stiftung. Seit 2011 ist Bohl Präsident und Vorsitzender der in Marburg ansässigen Medizinstiftung. Am 1. Dezember dieses Jahres beginnt auch die dritte Amtsperiode von Professor Dr. Hans-Dieter Klenk, der einstimmig als einer der beiden Vizepräsidenten bestätigt wurde: Der Marburger Virologe ist bereits seit Errichtung der Stiftung im Jahr 2006 Mitglied ihres Vorstands.

Die Aufgabe des Stiftungsvorstands ist es unter anderem, die Förderrichtlinien und das jährliche Förderprogramm der Stiftung aufzustellen sowie die ordnungsgemäße Verwendung und Verwaltung der Stiftungsgelder zu gewährleisten.

Neben Bohl und Klenk gehört auch die Chefin der Gießener Uni-Augenklinik, Professorin Birgit Lorenz, dem Gremium als Vizepräsidentin an. Die Stiftung wurde am 8. September 2006 vom Land Hessen errichtet. Mit einem Stiftungskapital von 100 Millionen Euro, aus dessen Zinserträgen die Förderung erfolgt, gehört sie zu den größten Medizinstiftungen in Deutschland. Gegründet wurde sie im Zuge der Fusion der Uni-Kliniken Gießen und Marburg im Jahr 2005 und der anschließenden Privatisierung im Jahr 2006.

von Manfred Hitzeroth

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