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Bodo Ramelow attackiert die Kanzlerin

OP-Interview und Podiumsdiskussion Bodo Ramelow attackiert die Kanzlerin

Linke-Politiker Bodo Ramelow reagiert auf Merkels Kritik an Rot-Rot-Grün - und schlägt zurück. Außerdem sagte er in Marburg, dass er als Miniesterpräsident von Thüringen die V-Männer im Verfassungsschutz abschaffen werde.

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Bodo Ramelow am Rande einer DGB-Podiumsdiskussion im TTZ in Marburg - hier im Interview mit OP-Redakteur Stefan Dietrich.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Bodo Ramelow wehrt sich gegen Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an seiner möglichen Wahl zum ersten Ministerpräsidenten der Linkspartei in Thüringen. „Merkel war in der sozialistischen Jugendorganisation FDJ. Sie hat in der DDR-Diktatur mit all ihren Widerwärtigkeiten gelernt, so um den eckigen Tisch herumzukommen, dass man fast den Eindruck hat, es sei ein runder Tisch gewesen“, sagte Ramelow dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Im Interview mit der Oberhessischen Presse äußerte der frühere Marburger jedoch auch Verständnis für die Sichtweise von „Menschen, deren Leben in der DDR kaputt gemacht worden ist“. Bei einer DGB-Veranstaltung in Marburg sagte er vor vielen früheren Weggefärten, die DDR sei ein Unrechtsstaat gewesen. Dafür erhielt er Zustimmung, aber auch Widerspruch. Seine Ankündigung, er wolle keine V-Leute mehr im thüringischen Verfassungsschutz einsetzen, kam dagegen gut im Publikum an.

von Anna Ntemiris und Stefan Dietrich

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"Man muss über Verfehlungen reden"

Der Linke-Politiker Bodo Ramelow sieht in der Diskussion über das geplante rot-rot-grüne Bündnis in Thüringen eine Chance für den Dialog zwischen Opfern und Tätern des DDR-Regimes.

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Bodo Ramelow will V-Leute abschaffen

Die DDR war ein Unrechtsstaat, sagt Ramelow und erntet in Marburg Zustimmung, aber auch Widerspruch. Einig sind sich die Redner der DGB-Veranstaltung, dass Verfassungsschützer der Bundesländer damals wie heute falsch gehandelt haben.

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