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Naturereignis

Blutmond lockte viele Neugierige aus dem Bett

In der Nacht zum Montag ließ sich in Deutschland ein besonderes Naturereignis beobachten: Eine totale Mondfinsternis färbte den Mond rötlich.
In der Nacht zum Montag färbte sich der Mond bei einer total Mondfinsternis rötlich. Unser Fotograf Tobias Hirsch nutzte die Gunst der Stunde, um den "Blutmond" fotografisch festzuhalten - von Kirchhain aus.

In der Nacht zum Montag färbte sich der Mond bei einer total Mondfinsternis rötlich. Unser Fotograf Tobias Hirsch nutzte die Gunst der Stunde, um den "Blutmond" fotografisch festzuhalten - von Kirchhain aus.

© Tobias Hirsch

Kirchhain . Auch in Marburg und dem Landkreis schauten sich viele Astronomie-Fans das seltene Naturspektakel an, bei dem der Vollmond für etwa eine Stunde in den Schatten der Erde eintauchte und so vom Sonnenlicht abgeschnitten wurde.

Wie viele andere musste unser Fotograf Tobias Hirsch früh aus dem Bett, um den "Blutmond" fotografisch einzufangen, denn die Mondfinsternis begann bereits um 4.10 Uhr. Hat sich gelohnt, finden wir.

Stellt sich jetzt nur noch die Frage: Woher kommt die rötliche Färbung?

Die rötliche Färbung des "Blutmondes" kommt von langwelligem Licht, das von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel gestreut wird. "Die Rötung war am besten zur Hauptzeit zu sehen", sagte Alexander Weis von der Vereinigung der Sternfreunde, die ihren Sitz im südhessischen Heppenheim hat. Da der Vollmond in der Nacht der Erde besonders nahe kam, wirkte er zudem auch größer und wurde als Super-"Blutmond" bezeichnet.

Wer die nächste totale Mondfinsternis bestaunen will, muss sich gedulden: Erst wieder in drei Jahren - am 27. Juli 2018 - werde eine in Deutschland zu beobachten sein, hieß es von den Sternfreunden.

von Ruth Korte und unseren Agenturen


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