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Biomüll wird wöchentlich abgeholt

Neuer Abfallkalender Biomüll wird wöchentlich abgeholt

Bis Weihnachten werden im ganzen Stadtgebiet die Abfallkalender für das Jahr 2016 verteilt. Vor allem für Bewohner der Marburger Oberstadt gibt es Änderungen.

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Dr. Kerstin Weinbach (von rechts), Jürgen Wiegand und Jochen Friedrich stellten den neuen Müllabfuhrkalender vor und verwiesen auf die Möglichkeit, sich auch elektronisch benachrichtigen zu lassen.

Quelle: Heiko Krause

Marburg. Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) stellte im Rathaus zusammen mit dem Geschäftsführer des Dienstleistungsbetriebes der Stadt (DBM), Jürgen Wiegand, und Jochen Friedrich, Fachdienstleiter Umwelt, Fairer Handel und Abfallwirtschaft, die neuen Kalender vor. „Im Prinzip ist das ja jedes Jahr das Gleiche“, sagte die Stadträtin. „Aber es gibt auch immer wieder etwas Neues zu berichten.“

Wiegand erinnerte daran, dass die Gefäße in der Oberstadt vor dem Hintergrund zahlreicher Tonnen auf den Straßen kürzlich alle mit einem Chip versehen wurden (die OP berichtete). So werde derzeit festgestellt, wo zu viele Behältnisse vorhanden seien, mit dem Ziel diese zu reduzieren zugunsten eines schöneren Erscheinungsbildes der Altstadt.

Im Januar folge der zweite Schritt, die Abfuhrintervalle würden halbiert. Restmüll wird wöchentlich beziehungsweise im Zweiwochenrhythmus abgeholt, Altpapier alle zwei Wochen und Biomüll einmal in der Woche. Damit verbunden sei eine Halbierung der Gefäßgrößen. Ein Ziel, so Friedrich, sei, Gemeinschaftstonnen zu fördern, vor allem wenn bei Häusern keine Möglichkeit besteht, diese auf dem Grundstück aufzustellen.

Wiegand wies darauf hin, dass das nur für Privatkunden gilt, nicht für Gewerbebetriebe, die private Entsorgungsfirmen beauftragen. Nicht ändern werde sich auch der Vierwochenrhythmus beim gelben Sack. Auf Wunsch stelle der DBM aber gelbe Tonnen gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung.

Insgesamt sind laut Wiegand 45000 Exemplare gedruckt worden, „in 88 Varianten“. So könne jeder genau sehen, wann bei ihm Restmüll, Biomüll, Altpapier und gelber Sack geholt wird, so Wiegand. Eingearbeitet sind auch Terminverschiebungen wegen Feiertagen. Angeheftet sei zudem eine Sperrmüllkarte. Alle Daten gibt es auch elektronisch, als App oder, wenn gewünscht. per E-Mail-Benachrichtigung, anzufordern unter www.dbm-marburg.de.

In der Stadt übernehmen Mitarbeiter des DBM die Verteilung der Kalender und jeweils zwei Rollen gelbe Säcke pro Haushalt, die unter anderem im Umweltbüro in der Oberstadt, beim DBM, in der Mobilitätszentrale am Rudolphsplatz und im Stadtbüro nachgeholt werden können. In den kleinen Stadtteilen übernehmen das für ein kleines Entgelt örtliche Vereine. „Das ist immer wieder klasse“, freute sich Wiegand darüber.

von Heiko Krause

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