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Bildband zeigt zahlreiche Marburg-Facetten

„Marburg“ Bildband zeigt zahlreiche Marburg-Facetten

Der mit Texten erweiterte „Marburg“-Bildband von Klaus Laaser aus dem Jahr 2001 ist jetzt in der zweiten und überarbeiteten Auflage erschienen.

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Dieser malerische Blick auf die Marburger Oberstadt wurde von der Elisabethkirche aus aufgenommen.

Quelle: Klaus Laaser

Marburg. Der Titel des von Klaus Laaser im Eigenverlag veröffentlichten Buches mit viele Bildern und einigen Texten über die Universitätsstadt heißt schlicht „Marburg“. Im Gegensatz zu Laasers „kleinem“ Buch mit „Marburg“-Fotografien ist das in größerem Format erschienene Buch etwas umfangreicher.

Zehn Jahre nach der Erstauflage im Jahr 2001 ist das Buch nun erweitert erschienen. Mit zahlreichen Fotos zeigt der Fotograf Klaus Laaser Marburg von seiner idyllischsten Seite. Die zahlreichen Fachwerkhäuser, die Lahn sowie „Marburg bei Nacht“: Mit einem allgemeinen Überblick beginnt das Buch. Einen erklärenden Text über Marburg steuert der städtische Pressesprecher Rainer KIeselbach bei. Das Buch zeigt viele verschiedene Facetten der Stadt. Neu in diesem ersten Teil sind beispielsweise Bilder der modernisierten Universitätsstraße.

In weiteren bebilderten Aufsätzen werden einzelne Aspekte der Stadt Marburg genauer beleuchtet. Neu ist unter anderem ein Artikel der Marburger Uni-Pressesprecherin Viola Düwert, die die Philipps-Universität vorstellt. Auch der Artikel des Archivars Gerhard Menk über das Hessische Staatsarchiv ist neu hinzugekommen.

In weiteren ebenfalls reich bebilderten Aufsätzen werden die Elisabethkirche (Peter Blackert) und das Landgrafenschloss (Rainer Kieselbach) vorgestellt. Auch die Altstadtsanierung ist eines der Themen, das sich für eine Bebilderung eignet. Der Bericht stammt von Thomas Oesterle.

Die Vorstellung des Uni-Museums für Kulturgeschichte (Jürgen Wittstock), der Deutschen Blindenstudienanstalt (Jürgen Hertlein) und des Bildarchivs Foto Marburg (Brigitte Walbe/Thomas Brandt) ergänzen den Band.

Zudem sind auch ein Aufsatz von Gerhard Oberlik mit dem Titel „Zur Geschichte der Fotografie in Marburg“ und von Wolfgang Liprecht über „Marburger Entwicklungslinien – gestern, heute, morgen“ in dem Band enthalten.

Eine von Wilhelm Kessler und Rainer Kieselbach zusammengestellte Zeittafel zur Marburger Geschichte steht am Ende des Buches. Speziell an ausländische Marburg-Besucher richtet sich der Service, dass die Aufsätze und die Bildunterschriften auf Deutsch und auf Englisch verfasst sind.

Klaus Laaser: Marburg. Verlag Klaus Laaser 2011. zweite Auflage. 176 Seiten, 24,80 Euro.

von Manfred Hitzeroth

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