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Biblischer Gott als Konstante in einer verrückten Zeit

Tabor-Jugendtreffen Biblischer Gott als Konstante in einer verrückten Zeit

Aus ganz Deutschland kamen mehr als 700 Jugendliche zum Tabor-Jugendtreffen nach Marburg, um gemeinsam ihren Glauben zu ergründen.

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Workshop-Leiterin Mimi (von links) hilft Janina und Hannah, aus Skateboards Schmuck anzufertigen.

Quelle: Yannick Bakhtari

Marburg. „Gerade junge Menschen werden oft diskriminiert wegen ihres Glaubens“, erzählte Uwe Schmidt vom Leitungsteam des Jugendtreffens. Sprüche wie: „Warum glaubst Du den alten Kram noch“ seien durchaus üblich. Doch das Unverständnis dem Glauben gegenüber sei im 21. Jahrhundert ein „generelles Phänomen“, so Schmidt. Zwar sei die Toleranz groß, die Akzeptanz aber nicht.

„Vor allem Jugendliche formulieren Kritik grausamer als Erwachsene“, beteuerte Schmidt. In Workshops werde den jungen Menschen seit vielen Jahren aufgezeigt, wie sie damit umgehen können.

Das diesjährige Thema „Verrückt“ wurde in vielen Angeboten beleuchtet. „Wir leben zwar in einer verrückten Zeit, aber es gibt dennoch eine Konstante, den biblischen Gott“, offenbarte der Veranstalter.

700 bis 800 Teilnehmer kamen zu Treffen

700 bis 800 Teilnehmer im Alter von 13 bis 19 Jahren zählte das diesjährige Jugendtreffen. Die Treffen sind deutschlandweit die größten ihrer Art und stehen in langer Tradition: Seit nunmehr 80 Jahren finden sie auf dem Tabor-Gelände in Marburg statt.

Die Tabor-Gemeinschaft in Marburg, zu der eine Hochschule und ein Kindergarten gehören, bietet Menschen jeden Alters Angebote rund um den christlichen Glauben. In insgesamt 13 Seminaren und 10 Workshops sowie zwei Konzerten sollten die Jugendlichen eine schöne Zeit verbringen. Themen waren diesmal beispielsweise: „Kann man Gott hören?“, „Wie können wir Flüchtlingen helfen?“ oder „Wie geht fair leben?“

Die jungen Menschen sollten für ein respektvolles Miteinander sensibilisiert werden und Verantwortung übernehmen lernen. Begeistert von dem Jugendtreffen schienen die meisten Teilnehmenden sichtlich zu sein, beispielsweise beim Kochen im Wald.

von Yannick Bakhtari

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