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Bibliotheksbau verläuft bisher unfallfrei

Monatsbild: Mai Bibliotheksbau verläuft bisher unfallfrei

Der Bibliotheksbau wächst in die Höhe. Das können aufmerksame Beobachter in Marburg jeden Tag mitverfolgen. Wir zeigen in unserer Serie der Monatsbilder von der Großbaustelle, wie es dort Anfang Mai 2015 aussieht.

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Gleich drei Baukräne sind auf der UB-Großbaustelle am Alten Botanischen Garten im Einsatz.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Am Fuß- und Radweg, der am Pilgrimstein direkt an der Großbaustelle vorbeiführt, sind in den Baustellenzaun zwei Gucklöcher eingebaut, mit deren Hilfe Passanten die Großbaustelle beobachten können.

Anfang Mai ist auf diese Weise ein reger Baustellenbetrieb zu beobachten.

OP-Fotograf Thorsten Richter hatte allerdings noch eine etwas privilegiertere Position für seine Aufnahme, die von einem Fenster des daneben gelegenen ehemaligen Hygiene-Institutes der Universität entstand.

Und so geht es im Mai weiter mit den Bauarbeiten. „Die Arbeiten an der Decke über dem Erdgeschoss und über dem ersten Obergeschoss laufen“, erklärte Ellen Thun von der Marburger Uni-Pressestelle der OP auf Anfrage.

Während die Decke über dem Erdgeschoss bereits zu 60 Prozent fertig gestellt ist, ist bei den Arbeiten an der Decke über dem ersten ersten Obergeschoss erst ein gutes Drittel geschafft.

Bisher liefen die Arbeiten an der Großbaustelle für den Neubau der Marburger Uni-Bibliothek unfallfrei, teilte Thun weiter mit.

Am Pilgrimstein, zwischen dem Alten Botanischen Garten und der Deutschhausstraße, lässt die Philipps-Universität für 108 Millionen Euro den Bibliotheksneubau errichten, der schon ab dem Frühjahr 2017 den „Silberwürfel“ an der Stadtautobahn ersetzen soll.

Das große Bauvorhaben, das federführend vom Hessischen Baumanagement begleitet wird, ist Teil des Gesamtprojektes „Campus Firmanei“, das von der Hessischen Landesregierung zusammen mit dem Campus Lahnberge durch das „Heureka“-Förderprogramm bis 2020 mit insgesamt 440 Millionen Euro gefördert wird.

Am Fuße der historischen Marburger Oberstadt erhält die Philipps-Universität dort in den kommenden Jahren ein neues geistes- und gesellschaftswissenschaftliches Zentrum: Der „Campus Firmanei“ umfasst insgesamt ein circa zwölf Hektar großes Gebiet, zu dem das ehemalige Klinikviertel zwischen Pilgrimstein und Deutschhausstraße ebenso gehört wie der Alte Botanische Garten und das Areal rund um die ehemalige Brauerei. Nicht nur für die Marburger Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause, sondern auch für Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) bedeutet das Bauvorhaben für den „Campus Lahntal“ die Chance für eine historische Erneuerung der Universitätsstadt Marburg.

von Manfred Hitzeroth

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