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Bibliotheksbau ist jetzt winterfest

Monatsbild: Dezember Bibliotheksbau ist jetzt winterfest

Auf der Campus-Baustelle wird weiterhin mit Hochdruck gearbeitet. Im Sommer kommenden Jahres sollen die Arbeiten für die neue Uni-Bibliothek beendet sein.

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Die Campus-Baustelle ist Anfang Dezember winterfest gemacht worden.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Endspurt zum Jahreswechsel: Rund ein halbes Jahr vor der Fertigstellung der Uni-Bibliothek sind die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Die Großbaustelle im Herzen der Marburger Innenstadt wird jetzt ein letztes Mal winterfest gemacht, berichtet Markus Janik vom Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen auf OP-Anfrage. „Auch das Atrium, der künftige Dreh- und Angelpunkt der Bibliothek, ist inzwischen fertiggestellt. Nachdem nun die Außengerüste entfernt sind, erhält man einen guten Eindruck von dem gläsernen Entree“, sagt Janik.

Die Türen und Fenster auf der Baustelle wurden alle eingebaut. Damit sei die Baustelle endgültig winterfest gemacht worden, erläutert Janik.

Die OP fragte nach, ob denn in dem neuen Bibliotheksbau auch schon geheizt wird, selbst wenn drinnen noch keine Regale und erst recht keine Bücher stehen. Die Antwort der Bauverantwortlichen fällt eindeutig aus: Die Heizungen wurden trotzdem schon in Betrieb genommen. „Das ist notwendig, weil beispielsweise für die Boden-Verlegearbeiten eine Raumtemperatur von mindestens 15 Grad erforderlich ist“, sagt Janik. Die für das Heizen notwendigen Betriebskosten seien als Teil der Kostenplanung des Bauprojektes im Budget enthalten.

Boden verweist auf Elisabethkirche

Im Inneren der künftigen Bibliothek wird derzeit intensiv an der Verlegung des Linoleumbodens gearbeitet. Dieser Boden soll sich wie ein rotes Band durch das Gebäude ziehen und verweist in seiner Farbigkeit auf den Sandstein der nahen Elisabethkirche und der angrenzenden Gründerzeitbauten.

In den Obergeschossen werden Freihandregale aufgebaut, die den einzelnen Fachgebieten zugeordnet sind. Im Kellergeschoss werden derzeit Fahrregale eingebaut, die Schienen dafür wurden bereits zu einem früheren Zeitpunkt, vor dem Einbau des Estrichs, montiert. „Hier werden künftig sowohl geschlossene als auch frei zugängliche Magazinbereiche untergebracht“, erläutert Dr. Ilona Rohde, die vonseiten der Uni-Bibliothek als Projektleiterin für den Neubau zuständig ist. In den frei zugänglichen Magazinbereichen des Untergeschosses sollen wenig genutzte Bestände Platz finden, darunter beispielsweise selten nachgefragte gedruckte Zeitschriften.

In der ehemaligen Hautklinik, dem künftigen Sitz der UB-Verwaltung, sind die Rohbauarbeiten inzwischen ebenfalls abgeschlossen. Durch den Abbau der Gerüste ist das denkmalgeschützte Gebäude in seiner Gestalt wieder wahrnehmbar. Die neue Uni-Bibliothek soll als Ersatz für den „Silberwürfel“ an der Stadtautobahn fungieren und zudem noch die Bestände weiterer Teilbibliotheken aufnehmen.

Finanziert wird die Gesamtinvestition in Höhe von 108 Millionen Euro aus dem Landesförderprogramm „Heureka“ der hessischen Landesregierung.

von Manfred Hitzeroth

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