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BfM vermissen Konzepte

Kommunalwahl BfM vermissen Konzepte

Die „Bürger für Marburg“ (BfM) wollen nach der Kommunalwahl mindestens mit einem zweiten Abgeordneten im Stadtparlament sitzen.

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Mario Modry (von links) , Andrea Suntheim-Pichler, Roland Frese, Melanie Herrmann, Fréderic Schwindack und Gabriele Mensing kandidieren für die „Bürger für Marburg“.

Quelle: privat

Marburg. Bei der Wahlversammlung wurde die Geschäftsfrau Andrea Suntheim-Pichler zur Spitzenkandidatin gewählt. Sie ist schon in dieser Legislaturperiode Mitglied des Stadtparlaments.

Die „Bürger für Marburg“ fordern in ihrem Wahlprogramm, eine „Bleibekultur“ für die Flüchtlinge auf den Weg zu bringen. Verkehrspolitisch fordern sie ein „Gesamtkonzept“, das sich an den vorhandenen Realitäten orientiert, wie Roland Frese sagte. Er kritisierte „Radwege, die im Nirwana enden“ und fehlende Busvorrang-Programme. Dagegen glauben die „Bürger für Marburg“, dass es genug Parkplätze in Marburg gebe. Sie vermissen mehr Marketing für Parkplätze („Parken Sie in der Marburger Innenstadt“) und ein echtes Leitsystem. „Auf der Stadtautobahn werden wir uns weiterhin für Tempo 60 / 80 einsetzen“, sagte Suntheim-Pichler.

Ähnlich wie beim Verkehr treten die BfM beim Thema Energie für ein Gesamtkonzept für die Nutzung neuer Energien ein. Fréderic Schwindack denkt etwa an eine Zusammenarbeit mit dem Kreis, um die Windenergie weiter auszubauen. Zudem denken die „Bürger“ an kleinteilige Energieversorgung und genossenschaftliche Versorgung.

Angesichts der demografischen Entwicklung wollen die „Bürger“, dass mehr Wohnraum für Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden, in denen Senioren gemeinsam wohnen können. Bei alledem müsse aber ein intensiver Blick auf alle freiwilligen sozialen Leistungen geworfen werden. Angesichts deutlich schlechterer Haushaltsaussichten ab 2018 müsse insbesondere bei Bauprojekten und in der Kinderbetreuung „mehr Augenmaß“ herrschen.

von Till Conrad

  • Die Liste: 1. Andrea Suntheim-Pichler; 2. Roland Frese; 3. Mario Modry; 4. Fréderic Schwindack; 5. Gabriele Mensing; 6. Melanie Herrmann; 7. Dr. Stefan Schulte; 8. Joachim Kujus; 9. Dr. Andreas Matusch; 10. Boris Pichler; 11. Bärbel Kaufmann; 12. Jürgen Laackman; 13. Daniel Kromberg; 14. Sabrina Kromberg; 15. Dr. Klaus Quibeldey-Cirkel; 16. Dr. Thomas Bock; 17. Andreas Urff; 18. Gunther Philipps; 29. Silke Wagenknecht; 20. Angela Artner; 21. Olaf Antonowitsch; 22. Melanie Hartmann; 23. Professor Hans Junginger; 24. Detlev Cordes; 25. Ulrich Althaus
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