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Besucher kosten Suppe aus aller Herren Länder

Internationales Suppenfest Besucher kosten Suppe aus aller Herren Länder

24 verschiedene heiße Köstlichkeiten aus aller Welt, von kräftig pikant bis cremig mild, gab es am vergangenen Samstag beim zehnten internationalen Marburger Suppenfest zu kosten.

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Mit dem herzhaften „Ash-e Gojeh farangi“, einem iranischen Tomateneintopf mit Hackfleisch, gewann Noushin Hamidzadeh und der Freundeskreis MR-Sfax den Jurypreis des Suppenfestes.

Quelle: Ina Tannert

Zum mittlerweile zehnten Mal feierte die Region am vergangenen Samstag das internationale Marburger Suppenfest.

Mehr Platz für kulinarisches Vergnügen und weit über 500 Suppenfans aus dem gesamten Landkreis und darüber hinaus bot dieses Mal die Richtsberg-Gesamtschule.
Die hungrigen Besucher hatten die Qual der Wahl aus einer Vielzahl von abwechslungsreichen Suppenkreationen aus aller Herren Länder. Ob eine Blindhuhnsuppe aus Westfalen, Kichererbsensuppe „Chana Masala“ aus Indien, herzhafte Kartoffelsuppen wie „Suugo“ aus Somalia oder „Viazi Supu“ aus Kenia – von würzig pikant bis cremig mild war für jeden Geschmack etwas dabei.

Beim Outdoorkochen selbst Hand anlegen

Im Außenbereich konnten die Gäste beim Outdoorkochen selbst Hand anlegen, mitschnippeln, kochen oder kostenlose Suppen von Gatronomen aus Marburg probieren.
Über zwei Stunden drängten sich die Besuchermassen an den liebevoll dekorierten Suppenständen, tauschten Rezepte aus, hielten gut gelaunt Schwätzchen mit den Köchen und probierten das bunt-gemischte Angebot. Und das schmeckte den Gästen. „Es ist jedes Jahr wieder ein tolles Fest für die ganze Familie“, lobte etwa Suppenliebhaberin Jorun Braun aus Schröck. „Die Idee ist wirklich super“, sagte auch Besucherin Bettina Burk.

"Suppenfest gehört auf den Richtsberg"

Veranstalter des kulinarisch-integrativen Festes war der Verein Netzwerk Richtsberg im Rahmen des Projekts „Kultur und Kulturen“, in Kooperation mit der Richtsberg-Gesamtschule und Integral.
Aufgrund der wachsenden Beliebtheit des Events musste das Suppenfest aus Platzgründen aus ihrem bisherigen Zuhause, der Thomaskirche, in die geräumigere Schule umziehen. Es wurde einfach zu eng, „wir sind fast geplatzt“, erklärte Pia Tana Gattinger vom Netzwerk Richtsberg. Wichtig war den Veranstaltern im Stadtteil zu bleiben. „Das Suppenfest ist eine örtliche Attraktion und gehört auf den Richtsberg“, sagte Gattinger.
Vor zehn Jahren begann das heutige Event noch als kleines Nachbarschaftsfest unter den bunt gemischten Bewohnern des Stadtteils, die sich gegenseitig Suppe aus den unterschiedlichsten Heimatkulturen zubereiteten. Es entstand ein wachsendes Zusammengehörigkeitsgefühl, das sich schließlich zu einem schnell wachsenden kulinarischem Publikumsmagneten entwickelte.

Tomateneintopf und -suppe machen das Rennen

Die sechsköpfige Jury rund um Schirmherrin Rita Vaupel sowie die kleinen und großen Besucher kürten am Ende des Tages ihre kulinarischen Favoriten. Mit dem herzhaften „Ash-e Gojeh farangi“, einem iranischen Tomateneintopf mit Hackfleisch, gewannen Noushin Hamidzadeh und der Freundeskreis MR-Sfax den Jurypreis des Suppenfestes. Eine etwas andere Tomatensuppe mit Karotten, Datteln und Chili von Köchin Hellen Reinarz schmeckte den Gästen am besten und erzielte den Besucherpreis.
Die Kinder kürten in diesem Jahr gleich zwei Suppen zu Siegern. Der Lokalkreis Mädchentreff der islamischen Gemeinde Marburg, der eine aromatische Ingwer-Hähnchen-Creme-Suppe zubereitete, und Köchin Sabreen Younis mit ihrer würzigen palästinensischen Bulgur-Spinat-Suppe teilten sich den Kinderpreis.

von Ina Tannert

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