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Besetzer wollen weitermachen

Wohnungsnot Besetzer wollen weitermachen

Nach der Räumung der alten Augenklinik richten die Besetzer schwere Vorwürfe an Polizei und Universität und kündigen weitere Aktionen an.

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Quelle: Nadine Weigel

 In einer Pressemitteilung werfen die Besetzer der Universitätsleitung vor, einen echten, „basisdemokratischen und hierarchiekritischen“ Dialog nie gewollt zu haben.  Sie widersprechen zudem der Darstellung der Unileitung, sie habe die Räumung unter anderem deswegen veranlasst, um Gefährdungen für die sich dort aufhaltenden Personen auszuschließen. „Nach Betreten der Klinik haben wir sofort die sensiblen Teile des Hauses, also Heizungsräume, Räume mit Stromgeneratoren und generell Räume mit sensiblen gefährlichen Gegenständen weitestgehend geschlossen und darauf geachtet, dass diese unbenutzt bleiben.“, schreiben die Besetzer.

"Wir kommen wieder"

Sie seien unmittelbar vor der Räumung „umstellt“ und über eine Stunde lang in einem Raum festgehalten worden. In dieser Zeit hätten Besetzerin gefordert, dass sie nur von Polizistinnen aus dem Haus getragen und folglich berührt werden möchten. „Diese Forderung wurde ignoriert und stellenweise hämisch abgetan.“
Zum Abschluss der Aktionswoche findet heute um 19 Uhr auf dem Marktplatz ein „Vernetzungstreffen“ statt, auf dem beraten werden soll,  wie die Forderung „Uns gehört die Stadt“ weiter getragen werden kann, teilte Sprecherin Miriam der OP mit.
 „Dass die Stadt nur uns gehört wenn wir uns sie nehmen, ist an diesem Wochenende noch einmal deutlich geworden“, heißt es in dem Schreiben, und: „Wir kommen wieder!“. Konkrete Aktionen seien aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geplant, sage Sprecherin Miriam.

von Till Conrad

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