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Berlin fördert Marburger Uni-Zentrum

Nah- und Mitteloststudien Berlin fördert Marburger Uni-Zentrum

Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert künftig sechs neue Zentren für Regionalstudien. Darunter ist auch das Marburger „Centrum für Nah- und Mitteloststudien“ unter seinem Projektleiter Professor Rachid Ouaissa.

Marburg. Die Zentren haben laut BMBF die Aufgabe, Strukturen und Entwicklungen anderer Gesellschaften aus aktueller und historischer Perspektive zu analysieren. „Wir benötigen mehr fundiertes Wissen über andere Regionen in der Welt“, betonte Bundesministerin Annette Schavan. „Andere Länder und Kulturen zu kennen, ist längst eine Schlüsselqualifikation im internationalen Wettbewerb.“

Neben dem Marburger Zentrum entstehen fünf weitere an den Universitäten Bayreuth, Bielefeld, Duisburg-Essen, Frankfurt und Göttingen. Sie untersuchen globale Verflechtungen sowie kulturelle, politische, wirtschaftliche und religiöse Austauschprozesse. Dazu zählen beispielsweise das wirtschaftliche Engagement Chinas in Afrika oder die Rivalität der Großmächte um Einfluss im arabischen Raum.

Die Zentren werden in ihrer zunächst vierjährigen Laufzeit mit insgesamt 22,5 Millionen Euro gefördert.

Bisher sind die Regionalstudien in Deutschland traditionell stark philologisch ausgerichtet. An den neuen Zentren sollen die Regionalstudien künftig stärker mit den systematischen Disziplinen wie beispielsweise den Geschichts- und Politikwissenschaften zusammenarbeiten.

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