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Begegnung beim Basteln baut Ängste ab

Laternenumzug der Grundschule Begegnung beim Basteln baut Ängste ab

Fröhliches Singen und 
Lachen erklang am späten Freitagnachmittag aus der Grundschule Wehrshausen.

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Die Wehrshäuser Schüler und die Flüchtlingskinder, bevor sie zusammen mit Laternen durch das Dorf zogen.

Quelle: Manfred Schubert

Wehrshausen. Schließlich tanzten die 26 Grundschüler mit ihren Gästen aus dem Marburger Flüchtlingscamp munter hüpfend im Kreis. Jedes Jahr am Freitag nach Sankt Martin verbindet die Grundschule den Laternenumzug mit einer sozialen Aktion. Diesmal hatte die Elterninitiative 25 Flüchtlingskinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren eingeladen.

„Es ging darum, sich zu begegnen und bei unseren Kindern Ängste abzubauen“, erläuterte Musiklehrer Christian Dörbecker. Dies war offensichtlich schnell gelungen, ängstlich wirkte keines der Kinder trotz der Sprachbarrieren.

Mit selbst gebastelten Lampions durchs Dorf

Gemeinsam hatten sie „Stimmungspüppchen“ mit traurigem Gesichtsausdruck auf der einen und fröhlichem auf der anderen Seite gebastelt, das Mitmachlied „Ich fasse an meine Nase“ gesungen und zu „Together Inch’Allah“, einem Lied über Toleranz in mehreren Sprachen, getanzt.

Das Basteln hatten Schulleiterin Helga Hachenberg-Imhof und Betreuerin Kristin Nassauer vorbereitet, die durchs Programm führten. Anschließend ging es zum Laternenumzug durchs Dorf – die Lampions hatten die Kinder in den Tagen zuvor gebastelt.

Beim Umzug achteten Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr darauf, dass alles sicher verlief, außerdem beaufsichtigten sie das von den Eltern hinter der Schule vorbereitete Lagerfeuer, wo sich alle nach dem Umzug wieder zum Ausklang bei Essen und Getränken einfanden.

von Manfred Schubert

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