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Bedenken gegen Drogenkonsumraum

Politikdebatte Bedenken gegen Drogenkonsumraum

Sollen Drogensüchtige in Marburg die Möglichkeit erhalten, in einem sauberen, geschützten Raum ihre illegalen Drogen zu konsumieren? Das Thema beschäftigt Gesundheitsamt, Staatsanwaltschaft und Stadtparlament seit Monaten.

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Quelle: Christer Erichsen

von Uwe Badouin

Marburg. In Marburg gibt es seit vergangenem Sommer Überlegungen, nach Frankfurter Vorbild eine Fixerstube einzurichten. Die Aids-Hilfe plant einen so genannten Drogenkonsumraum im „Safeway“. Das „Safeway“ ist ein Kontaktladen für „Nutzer illegaler harter Drogen“, der im Juli 2005 in unmittelbarer Nachbarschaft des Hauptbahnhofs eingerichtet wurde.

Seit der Vorstellung der Pläne im Sozialausschuss und seit dem ersten Treffen eines Runden Tisches im vergangenen Oktober ist es ruhig um die Fixerstube geworden. Die Marburger Staatsanwaltschaft und das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf haben sich unterdessen gegen das Projekt ausgesprochen. Es gebe dafür in Marburg keinen Bedarf. Die zuständige Marburger Dezernentin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) hofft dagegen, eine Lösung zu finden, die von allen getragen werden kann.

Eine Reportage vom Frankfurter Drogenkonsumraum sowie einen ausführlichen Artikel zur aktuellen Lage in Marburg lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.

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