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Bauarbeiter haben kein hitzefrei

Monatsbild: Juli Bauarbeiter haben kein hitzefrei

Der Bau der neuen Uni-­Bibliothek schreitet auch Anfang Juli weiter voran: Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan.

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Bei strahlendem Sommerwetter schreiten die Bauarbeiten auf der Campus-Baustelle weiter voran.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Temperaturen sind in den vergangenen Tagen auch in Marburg nahe an den Hitzerekord gestiegen. Während sich jetzt die Normal-Marburger im Schatten auf die Freibadwiese legen, schwitzen die Bauarbeiter auf Gerüsten und sind im permanenten Freiluft-Einsatz. Doch das ist für die Bauarbeiter gewissermaßen Routine, denn sie arbeiten häufig bei großer Hitze im Freien auf vergleichbaren Großbaustellen.

Nach wie vor liegen die Arbeiten an der Campus-Großbaustelle im Zeitplan, erläuterte Ellen Thun von der Uni-Pressestelle auf OP-Anfrage. Das bedeutet, dass wohl im Oktober der Rohbau stehen wird, wenn alles weiter planmäßig vorangeht.

Das heißt auch, dass ein Richtfest für das neue UB-Gebäude Ende dieses Jahres stattfinden könnte.

Die ehemalige Uni-Hautklinik wurde inzwischen „auf den Rohbau zurückgeführt“, wie es in der Fachsprache heißt. Das bedeutet, dass das frühere Kliniksgebäude entkernt ist. Alle Einbauten, Installationen, Unterdecken, nichttragende Wände und Fußbodenbeläge wurden entfernt. In dem ehemaligen Kliniksbau sollen parallel zum Bau der neuen Bibliothek die Räume für die künftige Bibliotheksverwaltung eingerichtet werden.

Unterdessen wird der erste Zwischensteg im ersten Obergeschoss des künftigen Atriums errichtet, der nach dem Abschluss der Bauarbeiten die beiden Gebäudeteile verbinden soll. Insgesamt werden drei übereinanderliegende Stege gebaut werden.

Die neue UB soll inklusive Untergeschoss ein viergeschossiger Bau werden. Der westliche Gebäudeabschnitt, der sich an den Pilgrimstein anschließt, ist    jetzt schon bis in die Höhe des  zweiten Obergeschosses emporgewachsen.
Schon ein Stockwerk höher sind die Arbeiten am östlichen Gebäudeabschnitt gediehen, der in Richtung Mühlgraben ungefähr auf der Fläche des früheren Schwesternwohnheims entsteht.

Insgesamt wird sich die Höhe der neuen Bibliothek an der Traufkante des benachbarten ehemaligen Hygiene-Institutes der Uni orientieren, in dem derzeit die Erziehungswissenschaftler residieren.

von Manfred Hitzeroth

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