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Barrierefrei auf den Lahnradweg

Neue Rampe Barrierefrei auf den Lahnradweg

Die seit 2011 bestehende Geh- und Radwegverbindung in der Lahnaue zwischen der Nordstadt und dem Rudolphsplatz wird intensiv genutzt.

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Dr. Franz Kahle (von links), Werner Plaßmann, Katharina Grieb, Jürgen Rausch, Wolfgang Schuch, Jörg Chylek und Hans-Jürgen Schäfer betrachten den Plan des neuen Weges, der die Uferstraße und den Stroinskysteg mit dem Geh- und Radweg Lahnaue verbindet.Foto: Julia Krekel

Marburg. Eine weitere Optimierung - in erster Linie für den Radverkehr - wurde nun durch eine neue Verbindungsrampe zwischen der Uferstraße, in Verlängerung der Deutschhausstraße, und dem Geh- und Radweg realisiert. Auch die Nutzer des Stroinskysteges haben so unmittelbaren Anschluss an die Nord-Süd-Achse.

Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) sagte, dass eine barrierefreie Lösung für unumgänglich befunden worden sei. Deshalb habe man eine Treppenalternative ausgeschlossen. „Für die Infrastruktur des Lahnradweges ist diese Rampe eine wichtige, innerstädtische Anbindung“, so Kahle. „Die Verbindung erfreut sich bereits großer Beliebtheit“, sagte Baudirektor Jürgen Rausch, der weitere Planungen und Überlegungen zum Nordviertel erläuterte.

Die Bauausführung fand zwischen Ende Oktober und Ende Dezember statt. Dank des milden Winters sei das Verbindungsstück schnell fertiggestellt worden, sagte Werner Plaßmann vom Bauamt.

Über die Fertigstellung des neuen Verbindungsstückes freuten sich auch Wolfgang Schuch, verkehrspolitischer Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Katharina Grieb, Fahrradbeauftragte des Bauamtes, sowie Burkhard Neuer, Hans-Jürgen Schäfer und Jörg Chylek von der Initiative „Alles im Biegen“, denn die Rampe sei ein „Mosaikstein“ in der Entwicklung des Viertels, vorher sei man „orientierungslos in der Bahnhofstraße gestrandet“, so Chylek.

Weitere Anregungen zur Verbesserung der Wege, beispielsweise eine bessere Beleuchtung und ein Treppenaufgang, wurden angeführt.

Mit der Planung und Bauleitung wurde das Büro „agc“ aus Marburg betraut. Nach der öffentlichen Ausschreibung erhielt die Firma Fritz Herzog AG den Auftrag für den rund 50 Meter langen Weg. Bei einer Längsneigung von maximal sechs Prozent ist die Rampe barrierefrei. Die Projektkosten betragen rund 40000 Euro. Eine Neubepflanzung der Böschungsflächen ist im direkten Anschluss an die Bauarbeiten durch den Fachdienst Stadtgrün erfolgt.

von Julia Krekel

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