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Bald weihnachtet es in der Stadt

Advents- und Weihnachtsmärkte Bald weihnachtet es in der Stadt

Am Samstag vor dem 1. Advent werden die Märkte an der Elisabethkirche und vor dem Rathaus eröffnet.

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Adventsmarkt auf dem Marburger Marktplatz.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Bereits zum fünften Mal erscheint dieser Tage der Weihnachtsflyer der Stadt, der den angehenden Gästen der Weihnachtsmärkte das vielfältige Programm näherbringen soll. Dabei ist der Begriff „Flyer“ mittlerweile eigentlich reines Understatement, denn das mit rund 90000 Exemplaren auflagenstarke Druckerzeugnis, hat sich längst zu einer stattlichen Broschüre gemausert. „Ich muss mich bei allen Kolleginnen und Kollegen sowie natürlich den vielen Selbstständigen und Mitarbeitern der Stadt bedanken, die es auch in diesem Jahr möglich gemacht haben, dass der Flyer so gut geworden ist und natürlich vor allem dafür, dass es ein so tolles Programm gibt, mit dem wir die Seiten füllen durften“, sagt der Chef des Stadtmarketings Jan-Bernd Röllmann.

Auch in diesem Jahr werden die beiden Weihnachtsmärkte­ der Stadt unterschiedlich benannt. So bleibt es an der Elisabethkirche bei dem klassischen Begriff, während die Stände am Marktplatz unter „Adventsmarkt“ firmieren.

Krippendarstellungen aus vielen Teilen der Welt

Los geht es in jedem Fall auch in diesem Jahr am Freitag, 25. November, bei „Marburg b(u)y Night“. Offiziell eröffnet werden die beiden Märkte am folgenden Samstagvormittag.

Auf dem Weg vom „Weihnachtsmarkt“ an der Elisabethkirche zum „Adventsmarkt“ rund ums Rathaus wird es auch in diesem Jahr wieder ein 100 Meter langes Banner geben, das den Besuchern in 41 Sprachen ein frohes Fest wünscht.

Das Rathaus wird wieder zum Adventskalender: Von Dienstag, 1. Dezember, bis Donnerstag, 24. Dezember, öffnet sich am Rathaus und den umliegenden Gebäuden um 16 Uhr (24. Dezember: 11 Uhr) jeweils ein anderes Fenster - mit besonderer Trompetenmusik.

Besondere Beachtung verdient auch die Krippenausstellung im Rathaus. Dort kann man sich zur Adventszeit auf eine kleine Weltreise begeben. Aus vielen Teilen der Welt werden Krippendarstellungen gezeigt. Zudem gibt es eine Holzschnitzwerkstatt. Geschichten und Musik runden die beliebte Ausstellung ab. Neben klassischen Konzerten wie dem „Weihnachtsoratorium“ von Johann Sebastian Bach sowie Bläser- und Schülerkonzerten präsentieren auch regional und überregional bekannte Künstler ihr Können. Musikalisch ist für jeden etwas dabei. Auch die Kinder kommen nicht zu kurz: Für sie wird ein umfangreiches Kinderprogramm geboten. Fredrik Vahle und Beate Lambert bieten ebenso wie „Spunk“ Mitmachkonzerte, die mit Liedern und Geschichten zum Zuschauen und Mitmachen anregen. Auch wird in verschiedenen Kursen eifrig für Weihnachten gebacken und gebastelt.

Der Eispalast am Schwimmbad Aquamar, der mittlerweile als Größe des Weihnachtsprogrammes etabliert ist, wird vom 8. Dezember bis 22. Januar geöffnet sein.

Für Weihnachtsmarkt-Organisator Karl van Elkan gibt es eigentlich nur ein Problem: „Wir sind ja jetzt seit 37 Jahren an der Elisabethkirche und eigentlich würden wir längst gerne noch mehr Stände anbieten, die Nachfrage ist auch da, aber uns fehlt schlichtweg der Platz.“

  • Öffnungszeiten der Märkte: 26. November bis 23. Dezember, jeweils von 11 bis 20 Uhr, sonntags von 12 bis 20 Uhr.

von Marcus Hergenhan

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