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Bad wird für den Sommer fitgemacht

Marburger Freibad Bad wird für den Sommer fitgemacht

Die Freibad-Saison steht in Marburg bevor: Am 1. Mai soll sie in diesem Jahr eröffnet werden.

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Der Sommer kann kommen: Marcel Dommermuth, MItarbeiter des Fachdienstes Bäder, reinigt ein Becken im Freibad des städtischen Bads Aquamar.Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Der Freibad-Teil im Marburger „Aquamar“ wird seit Anfang der Woche fit für den Sommer gemacht, und das teilweise schon bei hochsommerlichen Temperaturen. Weil der Winter in diesem Jahr besonders intensiv und langanhaltend war, mussten die Bad-Beschäftigten auch länger als sonst warten, bis sie mit den letzten Vorbereitungen für die Sommer-Saison beginnen konnten, erläutert Bäderdirektor Rolf Klinge, der seit einem guten halben Jahr in dieser Position als Nachfolger von Christine Amend-Wegmann ist.

Für Klinge wird es nun also seine erste Sommersaison sein, in der er für das Hallenbad und das Freibad in dem Marburger Kombibad verantwortlich ist. Für das Team Klinges ist derzeit jede Menge zu tun, damit die Marburger ab dem 1. Mai Spaß beim Schwimmen, Plantschen, Spielen und Entspannen im Freibad haben.

So ist bereits seit Montag dieser Woche Wasser in das größte der drei Außenbecken - das 25-Meter-Becken - über Schläuche eingelassen worden. Die beiden weiteren Außenbecken, die vor allem für den Badespaß von Kindern und Jugendlichen gedacht sind, werden noch gereinigt, sollen aber in den kommenden Tagen auch noch mit Wasser befüllt werden, berichtet Bäderdirektor Klinge. Alle drei Becken haben zusammen ein Fassungsvermögen von rund 1100 Kubikmeter Wasser, das sind sage und schreibe 1,1 Millionen LIter Wasser. Bevor die Badegäste sich im kühlen Nass tummeln können, muss noch die Wasserqualität amtlich überprüft werden. Dieses soll am 25. April geschehen.

Heiße Tage besserten2012 die Bilanz auf

Apropos kühles Nass: Das Wasser wird über eine Solaranlage und eventuell natürlich auch über die Sonneneinstrahlung erwärmt, so dass es pünktlich zum Freibad-Start zu einer für alle Badenden angenehmen Wassertemperatur von 22 oder 23 Grad kommt.

Auch der Rasen auf den Liegewiesen erhält noch eine Rundum-Erneuerung, damit ab Anfang Mai die neue Badesaison im Freien starten kann. Dazu gehört auch, dass dort, wo der Eispalast bis Mitte Januar seine Zelte aufgeschlagen hatte, wieder neu eingesät wird. Eispalast-Betreiber Adi Ahlendorf ist vertraglich dazu verpflichtet, dieses in die Wege zu leiten.

Mit großen Neuerungen im Freibad ist in dieser Saison nicht zu rechnen, gab Klinge bekannt. Klar ist aber, dass es im Laufe des Sommers einige Sonderaktionen geben soll, die sich vor allem an die jüngeren Badegäste richten.

Im vergangenen Jahr gab es in Marburg vor allem aufgrund des häufig recht kühlen und regnerischen Wetters eine „durchwachsene Freibad-Saison“, wie Klinge im Gespräch mit der OP einräumte. Insgesamt wurden aber noch rund 39000 Freibad-Besucher gezählt. Somit lagen die Besucherzahlen fast in der Mitte zwischen dem Minusrekord von rund 30000 Besuchern und dem besten Besuch mit rund 50000 Freibadgästen. Gerettet worden sei die Bilanz vor allem durch einige besonders heiße Tage, an denen die Besucherzahlen bis auf rund 3000 pro Tag geschnellt seien, erklärte der Bäderdirektor.

Zu seinem Team im Fachdienst Städtische Bäder gehören insgesamt 45 Beschäftigte, wobei Klinge die Aushilfen bereits mit einberechnet hat.

Ein Großteil dieser Mitarbeiter kümmert sich darum, den Badebetrieb im Hallen- und Freibad im „Aquamar“ aufrechtzuerhalten. Einige Bedienstete sind aber auch für das städtische Hallenbad im Marburger Stadtteil Wehrda zuständig. Dieses Bad steht weitgehend für den Schwimmsport von Schulen und Vereinen zur Verfügung. Einen öffentlichen Badebetrieb gibt es in Wehrda nur noch samstags und sonntags von 8 Uhr bis 13 Uhr; in den Ferien bleibt das Bad ganz geschlossen. An dem Belegungsplan für das Wehrdaer Bad soll sich aus Sicht der Bäderdirektion aus logistischen und personellen Gründen bis auf weiteres nichts ändern, sagte Klinge.

von Manfred Hitzeroth

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