Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regen

Navigation:
Autobahntoter war Asylbewerber

20-Jähriger war im Landkreis gemeldet Autobahntoter war Asylbewerber

Bei dem am Mittwoch auf der Autobahn am Frankfurter Flughafen getöteten Fußgänger handelt es sich um einen Asylbewerber aus Syrien. Der Heranwachsende lebte in einer Unterkunft für Flüchtlinge im Kreis Marburg-Biedenkopf.

Voriger Artikel
Ortsbeirat: Kampfabstimmung in Cappel
Nächster Artikel
Viele Mieten steigen
Quelle: Archivfoto

Frankfurt. Der 20-jährige Mann sei anhand seiner Fingerabdrücke identifiziert worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. In welchem Ort und in welcher Einrichtung der Mann gelebt hatte, wollte ein Sprecher des Frankfurter Polizeipräsidiums auf Nachfrage mit Verweis auf den Persönlichkeitsschutz nicht näher eingrenzen.

Warum der junge Mann auf der stark befahrenen Autobahn 3 (Aschaffenburg-Köln) zu Fuß unterwegs war, ist weiter unklar. Diese Frage werde sich vermutlich auch nicht klären lassen, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann war den Ermittlungen zufolge am Mittwochmorgen plötzlich vom Seitenstreifen auf die Fahrbahn gegangen.

Auf der linken Spur wurde er von einem in Richtung Köln fahrenden Auto erfasst und über die Motorhaube geschleudert. Er blieb schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen und starb noch an der Unfallstelle.

von Carsten Beckmann
und unserer Agentur

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr