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Auszeichnung für blühenden Stadtteil

Preisverleihung Auszeichnung für blühenden Stadtteil

Mit der Preisverleihung an die Ockershäuser Projektteilnehmer erhofft sich die Stadt, dass die Balkon- und Garteninitiative „den Stadtteil noch lebens- und liebenswerter gestaltet“, sagte Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne).

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Bürgermeister Dr. Franz Kahle (links) und Jürgen Kaiser vom Fachdienst Stadterneuerung (9. von rechts) übergaben die Preise an die Teilnehmer.

Quelle: Arnd Hartmann

Ockershausen. Grün und ökologisch, in diesem Sinne versucht die seit 15 Jahren bestehende Garteninitiative mehr Marburger Bürger für die Aufwertung ihrer Stadtteile zu begeistern. Nach dem Richtsberg erhielten die Ockershäuser in diesem Jahr die Möglichkeit in den Quartieren „In der Gemoll“ und „Graf-von-Stauffenberg-Straße“ eine bunte Vielfalt an Balkon- und Gartenbepflanzung von April bis zum Ende der Saison zu präsentieren. Dass es dabei aber nicht nur um den grünen Daumen der Gartenfreunde ging, verdeutlichte Kahle während der Preisverleihung: „Der Wettbewerb ermöglicht es, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.“

Den richtigen Maßstab für die Gestaltung gab es dabei allerdings nicht. Ob Balkonverschönerung und Kräuterbeet, Baumpflanzung oder Gemüsegarten - alles, was für die Anwohner machbar war, wurde auch später liebevoll umgesetzt. Insgesamt soll den Stadtwaldbewohnern künftig mehr Lebensqualität durch den Neubau des Wohn- und Geschäftshauses nahe dem „Platz der Weißen Rose“ zur Verfügung stehen. „Es war daher unsere Intention, eine Einkaufsmöglichkeit und Infrastruktureinrichtung zu schaffen“, betonte Kahle.

Symbolisch bedankten sich Kahle und Jürgen Kaiser vom Fachdienst Stadtplanung/Wohnumfeldprojekt für die aktive Teilnahme der Bürger an der Initiative, die

zum ersten Mal im Zuge des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ mit Unterstützung des Landes Hessen realisiert wurde. 117 Teilnehmer erhielten deshalb für ihr gärtnerisches und pflegerisches Engagement einen Wertgutschein über zehn Euro für den nächsten Baumarktbesuch mit Pflanzenkauf.

Während der Preisverleihung berichteten die Teilnehmer von den Pflanzergebnissen und tauschten gleichzeitig ihre Erfahrungen aus.

Familie Seip verschönerte gleich einen ganzen Hang „In der Gemoll“ mit Sträuchern, Heidepflanzen und Lebensbäumen. Auch der Interkulturelle Garten mit Naturerfahrungsraum, Streuobstwiese und Umsonstgarten schaffte durch den Anbau von Gemüse- und Kräuterpflanzen eine grüne Atmosphäre bei den Anwohnern. „Das wurde von den Leuten sehr gut angenommen“, freute sich Initiatorin Helga Pukall am Ende der Preisverleihung im „Bistro A Capella“.

von Arnd Hartmann

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