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Auszeichnung für Taube, deren Ursprung in Amerika liegt

Geflügelzüchter Ockershausen Auszeichnung für Taube, deren Ursprung in Amerika liegt

Anliegende Kehllappen, ein leicht nach hinten geneigtes Horngebilde und Punkte, die sich klar vom Grundton absetzen: Das sind nur einige der Kriterien, die das Perlhuhn von Marius Justus Becker so gut erfüllt, dass es die Note „vorzüglich“ bekommen hat.

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Vereinsvorsitzender Swen Falke (von links) und Preisrichter Mohamed Tabche mit den Preisträgern Hans Wormsbächer, Marius Justus Becker, Kurt Elmshäuser, Florian Hollerbach und Bernd Hollerbach. Es fehlen: Sebastian Falke und Jannis-Leon Schmitt.

Quelle: Freya Altmüller

Ockershausen. Das hat dem Geflügelzüchter den Kreisverbandsehrenpreis eingebracht.

Bei der Schau des Geflügelzuchtvereins 1949 Ockershausen in der Sporthalle im Stadtwald am Sonntag war er eines von sechs Mitgliedern, die geehrt wurden. Bestes Tier der Schau wurde eine Taube der Rasse „Giant Homer“ mit dem Farbschlag Blauschimmel, die aus der Zucht von Hans Wormsbächer stammt. Er erhielt den Landesverbandspreis, ebenfalls mit der Note „Vorzüglich“, welche die Höchstbewertung von 97 Punkten bedeutet. Neunmal wurde zudem die Note „Hervorragend“ für 96 Punkte verliehen.

Mohamed Tabche hat als Preisrichter für Tauben das beste Tier der Schau bewertet. Dazu nimmt er das Tier aus dem Käfig, prüft beispielsweise seine Anzahl an Federn an Schwanz und Schwingen und vermerkt, ob die Taube leuchtende Augen hat. Dann setzt er sie zurück in den Käfig, schaut sich Stand und Haltung an. Die Flügel sollen straff am Körper anliegen.

„Die Rasse Giant Homer kam vor elf Jahren aus Amerika nach Deutschland“, weiß der Preisrichter. Ihr Gefieder ähnelt dem vieler Stadttauben, das Wort „giant“ im Namen, für „riesig“, haben sie ihrer überdurchschnittlichen Größe zu verdanken. „Jedes Jahr gibt es neue Rassen.“ Derzeit seien 485 in Deutschland anerkannt.

Fünf davon stellten die elf teilnehmenden Geflügelzüchter aus, zudem drei Zwerghuhnrassen. Insgesamt 106 Tiere waren zu sehen. Neben dem Kreisverbandsehrenpreis erhielt Marius Justus Becker außerdem einen Verbandspokal für die Note „Hervorragend“.

Als jüngster Aussteller der Schau wurde Sebastian Falke mit einem Jugend- und einem Verbandspokal geehrt. Bernd Hollerbach bekam einen Pokal der Landrätin und einen des Oberbürgermeisters sowie zwei Verbandspokale.

Kurt Elmshäuser wurde mit einem Pokal des Oberbürgermeisters, zwei Verbandspokalen, einem Wanderpokal für zwei männliche und zwei weibliche Jungtauben sowie einem Wanderpokal für vier Tauben einer Rasse und eines Farbschlags ausgezeichnet.

Florian Hollerbach wurde Vereinsmeister und erhielt den Richard-Weidenhausen-Gedächtnispreis, der einem ehema­ligen Vereinsvorsitzenden gewidmet ist und für vier Tiere beiderlei Geschlechts als Wanderpokal verliehen wird. Zudem bekam er den Preis für die fünf besten Hennen der Schau und einen Verbandspokal. Jannis-Leon Schmitt wurde ebenfalls mit einem Verbandspokal geehrt.

von Freya Altmüller

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