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Ausschuss-Chefin wirft hin

Veruntreuung in Marburg Ausschuss-Chefin wirft hin

Marianne Wölk (SPD) trat als Vorsitzende des Akteneinsichtsausschuss zurück, der die Veruntreuung in der Stadtverwaltung aufklären soll.

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Marianne Wölk, hier mit OB Egon Vaupel, will den Akteneinsichtsausschuss nicht weiter leiten.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Der Akteneinsichtsausschuss wird zur Wahlpropaganda missbraucht“, erklärte sie.

CDU und MBL seien an einer Sachaufklärung nicht interessiert, so Wölk. Sie bezieht sich dabei auf die Rücktrittsforderungen gegen Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD). Sie wolle nicht mehr für ein solches „Spektakel“ zur Verfügung stehen, hieß es.

Mitglieder anderer Fraktionen erklärten dagegen, dass sie die Arbeit des Ausschusses bisher als sachlich erlebt haben. „Wir hatten einen guten Start und brauchen nun Zeit, um die Arbeit abzuschließen“, so Rainer Flohrschütz (Grüne). Er könne verstehen, dass Wölk aufgebracht sei. „Wahlkampfforderungen sind zu trennen von der Arbeit des Akteneinsichtsausschusses“, ergänzte Flohrschütz.

von Anna Ntemiris

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