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Ausschreibung für Amt erfolgt

Uni-Präsidentschaft Ausschreibung für Amt erfolgt

Die Uni-Präsidentschaftswahl findet noch in diesem Jahr statt. Wahltermin ist Mittwoch, 24. Juni. Nicht nur die Oberbürgermeisterwahl steht in diesem Jahr an.

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Bei ihrer Amtseinführung im April 2010 wurde die neue Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause von Oberbürgermeister Egon Vaupel beglückwünscht.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Fast zeitgleich  geht es in Marburg auch um die Besetzung des höchsten Postens an der Marburger Universität. Am 18. Februar 2016 endet die Amtszeit der Marburger Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause. Sie hatte bereits in der Oktober-Sitzung des Uni-Senats angekündigt, dass sie sich für eine erneute Amtsperiode bewerben möchte.

Zudem hatte sie gesagt, dass sie anschließend keine weiteren Auskünfte über ihre Bewerbung oder ihr Wahlprogramm geben wolle.
Im Gegensatz zur Marburger Kommunalpolitik, wo das Rennen um die Nachfolge von Amtsinhaber Egon Vaupel derzeit völlig offen ist, verspricht die Präsidentschaftswahl weniger spannend zu werden.

Denn die amtierende Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause steht unangefochten an der  Spitze der Philipps-Universität. Und schon bei ihrer Wahl zur Nachfolgerin von Uni-Präsident Professor Volker Nienhaus im Jahr 2009 schaffte es die damalige Vizepräsidentin,  trotz mehrerer Gegenkandidaten bereits im ersten Wahlgang eine deutliche absolute Mehrheit auf sich zu vereinen. Die 54-jährige Kunsthistorikerin strebt nun für eine erneute Amtszeit von sechs Jahren das Präsidentenamt an.

Die Wahlordnung der Hochschule sieht aber vor, dass auch Gegenkandidaten sich bewerben können. In der letzten Senatssitzung wurde von Helmut Sitter, dem Vorsitzenden des Wahlvorstands, der Zeitplan für die Präsidentschaftswahl vorgestellt. Zudem stellte er den Text für eine Ausschreibung vor, die in der kommenden Woche unter anderem in der Wochenzeitung „Die Zeit“ sowie in der „Deutschen Universitätszeitung“ erscheinen soll.

Bis zum 21. März läuft die Frist für Bewerber

Darin heißt es, dass eine Persönlichkeit gesucht wird, die geeignet ist, die Hochschule nach innen zu führen sowie national und international kompetent zu vertreten.
Und dies ist der weitere Zeitplan: Bis zum 21. März läuft die Frist, bis zu der potenzielle zusätzliche Bewerber ihre Bewerbung um die Präsidentschaft einsenden können. Eine Findungskommission, der Mitglieder des Senats und des Hochschulrats angehören, soll dann aus diesen Einsendungen geeignete Kandidaten aussuchen und Vorschläge machen.

Dann wird der Senat in nicht-öffentlicher Sitzung über diese Liste beraten und einen oder mehrere Kandidaten für die Präsidentschaftswahl vorschlagen. Diese soll am 24. Juni stattfinden, erläuterte Sitter auf OP-Anfrage.
An diesem öffentlichen Termin werden die Kandidaten sich und ihr Programm zunächst kurz vorstellen, bevor die Wahlberechtigten die Möglichkeit haben, Fragen an die Kandidaten zu richten.

Danach folgt die geheime Abstimmung, an der alle 34 Mitglieder und Ersatzmitglieder des Uni-Senats teilnehmen. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der Stimmen der Wahlberechtigten bekommt.

von Manfred Hitzeroth

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