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Ausgeträumt - jetzt wird geräumt

Protest Ausgeträumt - jetzt wird geräumt

Es hat sich ausgeträumt. Die Polizei setzt die Räumungsklage für die ehemalige Augenklinik durch. Die Besetzer, die mit ihrem Protest auf die Wohnungsmarkt-Situation in Marburg aufmerksam machen wollen, weigerten sich trotz Verhandlungen das Gebäude zu verlassen. Jetzt wurden sie herausgetragen.

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Quelle: Michael Hoffsteter

Eine Hundertschaft der Polizei war vor Ort, um die Besetzer des Platzes zu verweisen. Eine Aktion, die nicht ungesehen blieb. Zahlreiche Demonstranten versammelten sich vor der Augenklinik und verfolgten die Aktion unter lautem Protest. Das Großaufgebot der Polizei sorgte für ein Verkehrschaos. Nur langsam entspannt sich die Lage im Innenstadtbereich.

"Obwohl die Uni zunächst zugesagt hat mit uns zu verhandeln, werden sie räumen. Gestern gab es noch die Zusage, dass es Bereitschaft für Gespräche gibt, welche wir sehr gerne zeitnah führen wollten", schreiben die Hausbesetzer in einer Mail an die Redaktion. Unterzeichnet ist das Schreiben mit "Die Träumer*innen aus der Raumklinik".

Die Hausbesetzung hatte in der Nacht von Samstag auf Sonntag für Negativschlagzeilen gesorgt. Durch die "böswillige Alarmierung über Druckknopfmelder" wurde ein Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

Was bisher geschah

Weitere Informationen zu dem Thema lesen Sie in Kürze an dieser Stelle.

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Besetzte Augenklinik
Polizisten begannen gegen 15 Uhr die Besetzer aus der ehemaligen Augenklinik herauszutragen.

Am Montagnachmittag gegen 15 Uhr räumte die Polizei die besetzte ehemaligen Augenklinik. Uni-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne hatte in seiner Funktion als Hausherr die Räumung veranlasst. In der Nacht zu Dienstag gegen 21 Uhr zogen noch einmal 50 bis 60 Demonstranten von der Polizei begleitet durch die Innenstadt und demonstrierten.

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