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Auseinandersetzung mit Gottesbildern

Jugendtreffen der Tabor-Lebensgemeinschaft Auseinandersetzung mit Gottesbildern

Volles Haus herrschte am Wochenende im Tabor-Gemeindezentrum am Ortenberg: Mehr als 700 Jugendliche aus ganz Deutschland hatten sich dort versammelt.

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Quelle: Voller Körpereinsatz: Sophia (von links), David, Lukas, Lena, Katrin und Janina zeigten, was sie im Tanzkurs gelernt hatten. Foto: Ina Tannert

Marburg. Unter dem Motto „Traum: Leben – Look for 
 more“ fand in Marburg der Jugendtreff der Tabor-Stiftung statt.Hunderte Teilnehmer aus ganz Deutschland verbrachten drei abwechslungsreiche, gemeinsame Tage zwischen allerhand Kreativangeboten, Seminaren und ihrer Beziehung zum christlichen Glauben. Als Highlight fand ein Konzert mit den Rockbands „Solarjet“ aus Kärnten und „Lichtfabrik“ aus Korntal statt.

In zahlreichen Workshops konnten Teilnehmer und Jugendreferenten am Samstag aktiv werden, sich sportlich und kreativ ausleben oder während einer Andacht zur Ruhe kommen. Ganzer Körpereinsatz wurde unter anderem beim Kampfsport oder im Tanzkurs gefordert. Eine gute Portion Kreativität und Geschicklichkeit war beim Improvisationstheater, im Bastelkurs oder beim Aufbau eines funktionsfähigen Lagerfeuers gefragt.

Kreativer Kaffee-Workshop

Geschicklichkeit und ein gutes Auge bewiesen die Teilnehmer bei der Arbeit in der Schreinerei, in der sich die Jugendlichen im richtigen Umgang mit allerhand Werkzeugen übten. Beliebt war dort der Bau eines praktischen Schlüsselbretts. „Es macht Spaß hier, man lernt viel“, lobte Schüler Michael Mederer. Die musikalische Seite der Religion demonstrierte die Band „Lobpreis“ beim Musikkurs.

Eine besonders wohlriechende Note zeigte der kreative Kaffee-Workshop. Beim Testen diverser Kaffeesorten, Filtern und verschiedenen Zubereitungssystemen wie Kalita-Wave, French-Press bis zur Königsdisziplin Aero-Press kam duftendes Leben in die Kaffeetassen.

Neben dem Genuss beschäftigten sich die Teilnehmer mit der perfekten Zubereitung des heißen Wachmachers, vom passenden Mahlgrad, dem Befeuchten des Pulvers, dem vorsichtigen Aufguss bis zur perfekten Durchlaufzeit. „Ein tolles Angebot, Kaffee ist sowieso mein Leben“, lobte Teilnehmerin Carolin Weinmann.

Ganz nach dem Wochenendmotto verfassten zahlreiche Teilnehmer ihren persönlichen Lebenstraum auf einer Kreativwand, besprachen gruppenweise, was sie von ihrer Zukunft innerhalb der christlichen Gemeinschaft erwarten.

„Man lernt etwas über sich selber“

Im steten Wechsel fanden verschiedene Seminare rund um Träume, Wünsche, Beziehungen und Lebenspläne statt, in denen sich die Jugendlichen mit ihrem Alltag, ihrer Vorstellung von Gott und der Anwendung oder Missachtung christlicher Grundwerte in der Welt auseinandersetzen konnten.

Besonderes Interesse fanden Themen wie Lebensträume, berufliche Ziele oder die Beschäftigung mit verschiedenen Gottesbildern auf der Welt und deren Einfluss auf den Glauben. „Man lernt etwas über sich selber und über die Beziehung zu Gott“, lobte Kai Rüger das Angebot. „Der Jugendtreff ist super, es geht uns um die Gemeinschaft und etwas zu erleben, er ist das Highlight des Jahres“, lobte auch Lena Günthler, die jedes Jahr von Nürnberg aus anreist.

Organisiert wurde das Event von der Stiftung Studien- und Lebensgemeinschaft Tabor in Kooperation mit dem Bildungs- und Studienzentrum. Die Evangelische Hochschule in Marburg ging aus dem Theologischen Seminar Tabor hervor und wurde 2009 als private Fachhochschule anerkannt.

Das Jugendtreffen findet bereits seit 80 Jahren statt, der alljährliche Besuch der Veranstaltung in der Evangelischen Hochschule in Marburg ist bereits feste Tradition unter christlichen Jugendlichen aus dem ganzen Land.

von Ina Tannert

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