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Ausbildungszentrum bleibt in Cappel

Jugendfeuerwehr Ausbildungszentrum bleibt in Cappel

Das Ausbildungszentrum für die hessische Jugendfeuerwehr bleibt im Marburger Stadtteil Cappel: Diese Nachricht freut die Marburger Feuerwehr und die Kommunalpolitik.

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Das Landesausbildungszentrum für die hessische Jugendfeuerwehr befindet sich an der Umgehungsstraße im Marburger Stadtteil Cappel.

Quelle: Manfred Hitzeroth

Cappel. Die Nachricht über die Weiterführung des Ausbildungszentrums in Cappel hat am Samstag der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) verkündet. „Nach reiflicher Überlegung und Abwägung der Vor- und Nachteile einer möglichen Verlagerung des Jugendfeuerwehrausbildungszentrums habe ich entschieden, den Standort Marburg-Cappel beizubehalten und dort einen Neubau zu errichten. Dieses Vorhaben wollen wir gemeinsam mit der Stadt Marburg umsetzen“, sagte Beuth in Eltville während der Versammlung des Landesfeuerwehrverbandes Hessen.

Neben der zentralen, für alle gut erreichbaren Lage in Mittelhessen, habe sich Marburg in den vergangen Jahren als Standort bewährt – insbesondere auch für die Geschäftsstelle der Hessischen Jugendfeuerwehr.
Beuth erklärte weiter, dass ein Neubau auf dem jetzigen Areal in Cappel geplant ist. Das jetzige Gebäude sei für die Ausbildung und Unterbringung der Jugendfeuerwarte nicht mehr zeitgemäß. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dieser Entscheidung einen unverzichtbaren Beitrag zur Nachwuchsgewinnung und somit zum Erhalt der ehrenamtlichen Strukturen im Feuerwehrwesen leisten“, so der Innenminister.

Der Sprecher der ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Marburg, Jens Seipp, erklärte gegenüber der OP am Samstag: „Das ist eine tolle Nachricht für Marburg“. Die Marburger hatten Sorge, dass Gießen oder Städte in Südhessen das neue Zentrum bekommen. Wann der Neubau kommen soll, stehe noch nicht fest. Seipp geht davon aus, dass in diesem Jahr mit den Planungen begonnen werde.

Als eine „gute Entscheidung und Erfolg unserer gemeinsamen Initiativen“ bezeichnete der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) die Nachricht. Mit den Stimmen aller Fraktionen hatte das Stadtparlament in der  Februarsitzung  den Magistrat aufgefordert, sich gegenüber der Landesregierung für den Erhalt des Ausbildungszentrums an der Umgehungsstraße stark zu machen. „Wir halten den Standort für unverzichtbar“, hatte die SPD-Stadtver­ordnete Marianne Wölk für die Initiatoren zur Begründung des fraktionsübergreifenden Dringlichkeitsantrags gesagt.

von Anna Ntemiris

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