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Marco Schmidt hüpft um 100 000 Euro

Marburger bei „The Big Bounce“ auf RTL Marco Schmidt hüpft um 100 000 Euro

Langweilig wird ihm nie. Normalerweise holt sich Marco Schmidt seine Dosis Adrenalin beim Wake­boarden. Doch jetzt bleibt der 21-Jährige an Land und hüpft um die Wette.

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Marco Schmidt liebt die Herausforderung: Mit seinem Wakeboard sprang er schon übers Cölber Wehr. Jetzt „hüpft“ er ohne Board auf RTL.

Quelle: Markus Hertrich/RTL

Marburg. Er liebt es spektakulär. Und nass. Eigentlich. Marco Schmidt hat sich im Landkreis Marburg-Biedenkopf die vergangenen Jahre mit durchgeknallten Wakeboard-Stunts einen Namen gemacht. 2015 sprang er mit Hilfe einer speziellen Seilwinde übers Cölber Wehr. „Als total bekloppt“ betitelten damals staunende Beobachter seinen Stunt: An einem schönen Sommertag ­hatten er und sein Kumpel eine spezielle Seilwinde auf der Brücke vor dem Cölber Wehr befestigt. Mit deren Hilfe brauste er in einem Affenzahn die Lahn hoch, flog in hohem Bogen übers Wehr und landete krachend im seichten Wasser. „Ach ja, das war lustig“, erinnert sich der mehrfache Hessenmeister im Wakeboard-Fahren augenzwinkernd.

Nur ein Jahr später ­schnappte sich Marco wieder sein Board und zog von seiner Trainingsstätte – dem Seepark Niederweimar – erneut auf die Lahn. Diesmal war es nicht so rasant, dafür aber extrem kraftaufwendig. „Ich wette, wir schaffen das“, kündigte der ehemalige Schüler der ­Adolf-Reichwein-Schule seinen verrückten Einfall an: Lehrer und Mitschüler ­sollten ihn in einem Drachenboot über die Lahn ziehen. Knackpunkt: Sie mussten mindestens eine Geschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunde erreichen, damit sich Marco auf dem Wasser halten kann. Pädagogen und Pennäler gaben alles … scheiterten jedoch an der sportlichen Aufgabe.

Da Aufgeben für Marco allerdings keine Option ist, wiederholte er den Versuch mit den durchtrainierten 1911er Lahndrachen. Und es funktionierte: das Drachenbootteam des Marburger Rudervereins pflügte sich rasant durchs Wasser und zog Marco auf seinem Wakeboard hinterher. Wette gewonnen!

Marco Schmidt über den Trampolin-Parcour: Das ist krass. Da ist uns erst einmal die Kinnlade runtergefallen!

Nun lässt Marco Schmidt sein Wakeboard zuhause und begibt sich zu „The Big Bounce“. Die neue Show von RTL startet am heutigen Freitagabend um 20.15 Uhr. Der Sender hat aus knapp 4 500 Bewerbern insgesamt 400 Kandidaten ausgewählt. In fünf Qualifikations-Shows treten je 80 Kandidaten an. „Etwa 30 davon wurden zuhause besucht und werden näher vorgestellt, einer davon bin ich“, freut sich der Cölber, der nun in Dagobertshausen lebt.

Die „Big Bounce“-Kandidaten wagen sich zur besten Sendezeit auf einen Trampolin-Parcours, der ihnen alles abverlangt. In drei verschiedenen Parcours müssen die Frauen und Männer Hindernisse überwinden und so schnell wie möglich über die verschiedenen Trampoline springen. Hört sich jetzt eigentlich nicht so schwer an, aber die neue Physical-Gameshow, die von Matthias Opdenhövel moderiert wird, hat es wohl in sich. „Als wir Kandidaten in diese riesige ­Halle kamen, ist uns erst mal die Kinnlade runtergefallen. Das ist schon echt krass“, erinnert sich Marco. Gigantische Hindernisse werden den Kandidaten in den Weg gestellt.

Die Teilnehmer kommen aus allen Bereichen und Altersgruppen: von professionellen Turnern, Tänzern über Leichtathleten und Parcoursläufern bis hin zu zahlreichen sportbegeisterten Freizeitspringern. Mit ihnen allen muss sich Marco messen. „Ich hab mich gut vorbereitet und bin guter Dinge“, betont er lächelnd. Der 21-Jährige, der im Marburger Cineplex eine Ausbildung zum Kaufmann für visuelle Medien absolviert, hat zur Vorbereitung viel Zeit in Trampolinhallen in Frankfurt verbracht. Er will alles geben. Kein Wunder, dem Sieger winken schließlich 100 000 Euro.

„The Big Bounce“ kommt am heutigen Freitag um 20.15 Uhr auf RTL.

von Nadine Weigel

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