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Zwei Tote nach Familienfehde

Gewaltverbrechen Zwei Tote nach Familienfehde

Zwei Tote und eine Schwerverletzte – so lautet die Bilanz einer „Straftat im familiären Bereich“, zu der es am heutigen Samstagmittag in der Marburger Stresemannstraße kam.

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Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Um 14.20 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein bei dem der Anrufer von „lautem Streit“ in einem Haus in der Stresemannstraße berichtete. Als die Beamten vor Ort eintrafen, bot sich ein Bild des Schreckens: Sie fanden die Leichen einer jungen Frau und eines Mannes sowie eine Frau (allesamt mittleren Alters), die sie mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus brachten. Die Identifizierung der Personen steht noch aus, auch können noch keine gesicherten Erkenntnisse zum Geschehensablauf gemacht werden, wie die Polizei berichtet. Die mutmaßliche Tatwaffe sei sichergestellt, teilen Polizeisprecher Jürgen Schlick und Staatsanwalt Oliver Rust in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Nach OP-Informationen handelt es sich dabei um eine Schusswaffe.

Die Ermittler gehen aufgrund der vorgefundenen Spuren von einer Straftat im familiären Bereich aus. Entsprechend betonen sie, dass nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse keine Gefahr für Dritte besteht. Der Bereich um das Wohnhaus sei weiträumig gesperrt, um Spuren sicherzustellen „Alle Beteiligten stehen unter Schock“, erklärte Polizeisprecher Martin Ahlich auf Nachfrage dieser Zeitung und betonte, dass sie entsprechend nicht vernehmungsfähig seien. Die Polizei müsse sich nun unter anderem mit Umfeldermittlungen beschäftigen, Zeugen suchen und Nachbarn befragen. Ahlich geht davon aus, dass vor Montag nicht mit neuen Erkenntnissen, die für die Öffentlichkeit relevant sind, zu rechnen sei.

von Florian Lerchbacher

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